Welche Bedeutung haben die Nominierungen für die Handball-EM? Spielmacher Nils Lichtlein und Abwehrspezialist Matthes Langhoff von den Füchsen Berlin wurden in den deutschen Kader für die Handball-Europameisterschaft berufen. Dies gab Bundestrainer Alfred Gislason am Mittwoch bekannt. Für den 23-jährigen Langhoff stellt diese Nominierung die erste Teilnahme an einem großen Turnier dar.
Im Gegensatz dazu verzichtete Gislason auf zwei weitere Berliner: Tim Freihöfer, Linksaußen, sowie Ersatztorhüter Lasse Ludwig, die im vorläufigen 35er-Aufgebot standen, sind nicht im finalen Kader für das Turnier, das vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden stattfindet.
Vorbereitung auf das Turnier
Bei der Präsentation des Kaders in Dortmund äußerte Gislason seine Vorfreude auf den kommenden Januar und erklärte: „Wir haben eine gewachsene, aber weiterhin sehr junge Mannschaft. Für diese Europameisterschaft müssen wir schnell auf unser Top-Niveau kommen, denn der Modus verzeiht bei diesen Gegnern keine Fehler.“
Die deutsche Auswahl trifft in der Vorrunde auf Österreich, Serbien und Spanien. Wahrscheinliche Kontrahenten in der Hauptrunde sind Dänemark, der Europameister Frankreich, der WM-Vierte Portugal sowie Norwegen. Die Spiele der deutschen Mannschaft finden im dänischen Herning statt.
Erfahrene Spieler im Team
Das Team wird von Kapitän Johannes Golla sowie Torwart-Routinier Andreas Wolff angeführt, der mit 34 Jahren und 185 Länderspielen der erfahrenste Spieler im Aufgebot ist. Auch Rune Dahmke und Jannik Kohlbacher waren bereits vor nahezu einem Jahrzehnt beim EM-Triumph in Polen dabei.
Bildquelle: Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)