Am Flughafen BER in Schönefeld wurde eine US-Amerikanerin mit nahezu 29 Kilogramm Cannabis in ihrem Gepäck erwischt. Die Flugreisende versuchte, die Drogen illegal nach Deutschland einzuführen, wie der Zoll am Dienstag mitteilte.
Dem Bericht zufolge kontrollierten die Beamten die 33-Jährige bereits am 7. Dezember. In ihren beiden Gepäckstücken fanden die Zollbeamten insgesamt 28,68 Kilogramm Cannabis.
Hintergrund der Festnahme
Die Frau war zuvor aus New York eingereist und hatte den grünen Ausgang des Flughafens genutzt, welcher für Reisende ohne anmeldepflichtige Waren vorgesehen ist. Bei der anschließenden Kontrolle stießen die Beamten auf schwarze, vakuumierte Plastiktüten, während keine Kleidung oder Kosmetikartikel in ihrem Gepäck entdeckt wurden.
Als die Tüten geöffnet wurden, stellte sich heraus, dass sie eine krautartige Substanz enthielten, die positiv auf den Wirkstoff THC getestet wurde. Die Beschuldigte gab an, sie habe die Koffer selbst gepackt und beabsichtigt, den Inhalt auf Berliner Märkten zu verkaufen. Sie behauptete jedoch, nichts über den tatsächlichen Inhalt der Plastiktüten gewusst zu haben.
Rechtliche Konsequenzen
Die Frau wurde vorläufig festgenommen, und es wird gegen sie wegen Bannbruchs in Verbindung mit dem Konsumcannabisgesetz ermittelt. Obwohl das Cannabis-Gesetz von 2024 für Erwachsene den Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum außerhalb des Wohnsitzes erlaubt, bleibt die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Cannabis in Deutschland strafbar. Das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Bildquelle: Foto: A.Savin / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)