Fabian Reese (28), eingehüllt in eine Decke während der Ehrung nach dem Pokal-Sieg gegen Lautern, zeigt, wie sehr er sich für die Stadt und seinen Verein engagiert. Bei einer Veranstaltung des Automobil-Herstellers Bentley, mit dem Reese eine Partnerschaft eingegangen ist, äußerte der Spieler der 2. Liga seine Ansichten zu sozialen Projekten, Dopingkontrollen und seinem Aufstiegstraum.
In einem Gespräch mit B.Z. erklärte Reese: „Absolut! Deshalb habe ich meinen Vertrag im Sommer mit den Worten verlängert, Berlin etwas zurückzugeben. Auch Bürgermeister Kai Wegner hat uns bereits seine Unterstützung für zukünftige soziale Projekte zugesichert, die meine Verlobte Jojo Grünwald und ich mit unserem Herzensprojekt ‚Haus Grünewald‘ in der Stadt umsetzen möchten.“ Diese Aussage unterstreicht die positive Verbindung zwischen Sport und sozialen Initiativen in Berlin.
Wegner, der beim 6:1-Pokalsieg gegen Kaiserslautern im Olympiastadion anwesend war, zeigt eine besondere Wertschätzung für die Mannschaft. Reese konnte ihn jedoch nicht persönlich treffen, da er direkt zur Dopingkontrolle musste. Dennoch ließ er ihm ein Trikot zukommen, was die Sympathie des Bürgermeisters für den Verein verdeutlicht.
Herthas Aufstieg und die Unterstützung der Stadt
„Wir geben alles, um dann mit ganz Berlin zu feiern. Mein großes Ziel im Leben ist es, mit Hertha aufzusteigen.“ Diese Zielstrebigkeit spiegelt sich in Reeses Ansatz wider, auch die Mannschaft zu unterstützen, um gemeinsam erfolgreich zu sein.
Der Kapitän betont, dass es nicht nur um individuelle Leistungen gehe, sondern vielmehr um den Gesamterfolg von Hertha BSC. Indes hat die Mannschaft mit sieben Siegen in Folge wieder den Anschluss gefunden, und Reese macht deutlich: „Eine gute Antwort für alle, die sagen, ich sei nicht mehr so effektiv.“
Die klare Zielsetzung des Vereins, den Aufstieg zu schaffen, könnte nicht nur für Reese, sondern auch für Bürgermeister Wegner eine Quelle der Freude sein. Dies könnte zudem positive Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft und die Unterstützung sozialer Projekte haben.