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Berlin: Andras Schäfer reflektiert über seine Rückschläge bei Union

„Ich war einen Monat im Loch“: Unions Schäfer spricht über Pechsträhne Union-Pechvogel Andras Schäfer (26) kämpft sich zurück. Ein Monat, den man besser vergessen möchte.…

Berlin: Andras Schäfer reflektiert über seine Rückschläge bei Union

„Ich war einen Monat im Loch“: Unions Schäfer spricht über Pechsträhne

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Union-Pechvogel Andras Schäfer (26) kämpft sich zurück.

Ein Monat, den man besser vergessen möchte.

Der Union-Spieler Andras Schäfer (26) befindet sich in seiner fünften Saison bei den Köpenickern und erlebt zugleich die möglicherweise schwierigste Phase seiner Laufbahn im Verein. Während der Endphase der vorherigen Saison war der Publikumsliebling unter Trainer Steffen Baumgart (53) unverzichtbar. Doch in der aktuellen Saison findet der Ungar nicht zu seinem gewohnten Spiel.

Schäfer spricht offen über Verletzungssorgen

Jetzt äußert sich der Nationalspieler ehrlich zu seiner Pechsträhne.

Schäfer erklärte: „Ich habe diese Saison einfach Pech. Ich habe eine gute Vorbereitung gemacht, die ersten zwei Pflichtspiele durchgespielt, dann kam eine Muskelverletzung – und ich war drei, vier Spiele bei Union und der Nationalmannschaft raus.“

Bislang stand der als Energiebündel bekannte Schäfer lediglich dreimal über die gesamte Spielzeit auf dem Feld (14 Spiele). Kaum war er wieder vollständig einsatzbereit, traten die nächsten Schwierigkeiten auf.

„Diese Saison habe ich dreimal oder viermal eine kleine Verletzung oder bin krank geworden oder musste mich einer Weisheitszahn-Operation unterziehen. Immer sind es kleine Probleme, die meinen Rhythmus stören“, fügte er hinzu.

Der schmerzhafte Tiefpunkt

Der Tiefpunkt seiner aktuellen Phase war das enttäuschende WM-Aus mit Ungarn am letzten Qualifikationsspieltag gegen Irland (2:3). In einem Spiel, das seine WM-Träume endete, wäre bereits ein Unentschieden ausreichend gewesen. Schäfer gab alles, musste jedoch in der 63. Minute verletzt das Spielfeld verlassen. Ein weiteres bitteres Kapitel in seinem Unglücksmonat.

„Dieser Monat war sehr unglücklich. Zunächst das Bayern-Spiel: 2:2 in der 93. Minute. Dann ein schwieriges Auswärtsspiel in Armenien. Schließlich das entscheidende Spiel gegen Irland: Wir haben gut gespielt, kontrollierten das Geschehen und verlieren dennoch in der 96. Minute. Gegen St. Pauli war ich dann verletzt, und als ich gegen Heidenheim spät eingewechselt wurde, verloren wir erneut“, schilderte Schäfer die Rückschläge.

Ein Hoffnungsschimmer am Horizont

Dennoch zeigt sich Schäfer optimistisch, dass die Situation wieder besser wird. „In diesem einen Monat war ich im Loch. Aber allmählich komme ich heraus – der Sieg gegen Leipzig hat mir gutgetan. Und immer wenn ich verfügbar bin und bei 100 Prozent bin, dann spiele ich“, so der Spieler abschließend.

Vielleicht gelingt ihm der Turnaround mit einem Erfolg am kommenden Samstag in Köln (15:30 Uhr, Sky).

Bildquelle: Foto von Omar Ramadan auf Unsplash

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