Senatorin Dr. Czyborra erklärte: „Integration geflüchteter Menschen an Berliner Hochschulen weiter stärken und Erfolge sichtbar machen“ – Berlin.de
Senatorin Dr. Czyborra betonte die Notwendigkeit, die Integration geflüchteter Menschen an Berliner Hochschulen zu fördern und die erzielten Erfolge sichtbar zu machen.
Die Pressemitteilung vom 16.12.2025 erinnert daran, dass das Berliner Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation geflüchteter Menschen seit 2018 als strategischer Rahmen für eine nachhaltige Integrationsarbeit dient. Damit soll die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen gewährleistet werden. Der Senat hat nun den Umsetzungsbericht zum Gesamtkonzept vorgestellt, der den aktuellen Stand der Initiativen im Bereich „Hochschulbildung und Wissenschaft“ beschreibt.
Maßnahmen zur Unterstützung geflüchteter Menschen
Im Jahr 2024 lag ein Schwerpunkt auf der Verankerung der Teilhabe geflüchteter Menschen in den Hochschulverträgen sowie auf der Durchführung eines Sonderprogramms für studienvorbereitende Angebote. Zudem wurde die Förderung wissenschaftlicher Karrieren von geflüchteten Personen in den Mittelpunkt gerückt.
Die Berliner Hochschulen verzeichneten im Jahr 2024 eine kontinuierlich hohe Anzahl an Anfragen bezüglich Studienmöglichkeiten. Die steigende Zahl von Studierenden mit Staatsangehörigkeiten aus Hauptfluchtländern weist auf einen erheblichen Anstieg von Studierenden mit Fluchtbiografie in den letzten Jahren hin.
Um diesen Studierenden entgegenzukommen, bieten mehrere Hochschulen gezielte Kurse an. Dazu gehören studienvorbereitende Maßnahmen mit einem Fokus auf den Spracherwerb sowie Mentoring-Programme, Beratungs- und Betreuungsangebote für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fluchtbiografie.
Erweiterung der Unterstützungsmöglichkeiten
Zusätzlich haben die Freie Universität Berlin und die Technische Universität Berlin im Jahr 2024 jeweils 20 zusätzliche Plätze bereitgestellt, damit mehr geflüchtete Personen ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studienkolleg besuchen können. Das „Centre for Student Refugees“ des Studierendenwerks Berlin bietet umfassende Beratungsangebote für Studieninteressierte und Studierende mit Fluchtbiografie und organisiert neben individuellen Beratungsgesprächen diverse Gruppenformate und Informationsveranstaltungen.
Um den Austausch zwischen den relevanten Akteuren zu aktuellen Herausforderungen zu gewährleisten, finden zudem regelmäßige Austauschrunden im Rahmen des „Runden Tisches Geflüchtete in Hochschule und Wissenschaft” zwischen der Senatsverwaltung und den Hochschulen statt.
„Ich freue mich über jeden geflüchteten jungen Menschen, der seinen Weg in unsere Hochschulen findet“, äußerte die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra. „Das Land Berlin tut viel dafür, um ihnen das Ankommen zu erleichtern. Die vielen erfolgreichen Abschlüsse von geflüchteten Menschen in den vergangenen Jahren belegen, dass unsere Unterstützung Wirkung zeigt. Gerade in Zeiten, in denen Hass und Hetze gegen Migrantinnen und Migranten leider zunehmen, ist es umso wichtiger, diese Integrationserfolge auch sichtbar zu machen.“
In diesem Sinne startet die SenWGP eine Serie mit Kurzporträts von drei Studierenden oder Alumni mit Fluchtbiografie, die auf den Social Media-Kanälen veröffentlicht werden. Darin schildern diese ihre persönlichen Geschichten und ihren Werdegang an der Hochschule, einschließlich Einblicken in ihre Fluchtgeschichte und ihr Studium.
Zu den Social Media-Kanälen der SenWGP:
Für weitere Informationen kann auf den Bericht zugegriffen werden.
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Oranienstr. 106
10969 Berlin
Tel.: (030) 9028-0
Fax: (030) 9028-3102
Kontakt zur Pressestelle: Tel.: (030) 9028-2853
Bildquelle: Sebastian Luna auf Pexels