Ein Großbrand hat am frühen Sonntagmorgen ein Industriegebäude im Berliner Bezirk Lichterfelde in Brand gesetzt. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Das Dach des betroffenen Gebäudekomplexes ist bereits eingestürzt, und eine starke Rauchentwicklung beeinträchtigt die Umgebung.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Industriegebäude in Berlin-Lichterfelde brennt seit Sonntagmorgen.
- Das Dach des Gebäudes ist eingestürzt.
- Es gab keine Verletzten, aber Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen.
- Starke Geruchsbelästigung im Umfeld, aber keine Gefahrstoffe gelagert.
Ausgedehnter Brand auf Industriegelände
Seit den frühen Morgenstunden des Sonntags kämpft die Berliner Feuerwehr gegen einen ausgedehnten Brand auf einem Industriegelände in Lichterfelde. Das Feuer brach auf dem Areal am Barnackufer aus und erfasste eine Lagerhalle, Teile eines Bürogebäudes sowie mehrere Anbauten. Die genaue Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.
Einsatz und Auswirkungen
Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der Größe des Brandes und des eingestürzten Daches als schwierig. Einsatzkräfte der Feuerwehr reißen mit einem Bagger Seitenwände ein, um an die Glutnester zu gelangen und das Feuer vollständig ablöschen zu können. Der betroffene Bürotrakt steht noch, während die Lagerhalle und Anbauten stark beschädigt sind. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch längere Zeit in Anspruch nehmen werden.
Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Zwei Anwohner aus benachbarten Häusern mussten jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung ihre Wohnungen vorübergehend verlassen und fanden bei Freunden Unterschlupf. Eine weithin sichtbare Rauchwolke zog am Morgen über die Stadt. In einem größeren Umkreis war Brandgeruch wahrnehmbar. Laut Angaben der Feuerwehr wurden in den brennenden Gebäuden keine Gefahrstoffe gelagert, dennoch ist der Umweltdienst der Feuerwehr vor Ort, um die Situation zu überwachen.
Das betroffene Gelände erstreckt sich über eine Fläche von rund 400 Quadratmetern. Insgesamt sind etwa 80 Feuerwehrleute mit zwei Drehleitern im Einsatz, um den Brand einzudämmen.