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Hertha-Präsident Fabian Drescher, Geschäftsführer Ralf Huschen und Geschäftsführer Sport Dr. Peter Görlich standen im Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung. Nach vier aufeinanderfolgenden Pflichtspielsiegen präsentierte sich die Ausgangslage für Görlich bei seiner ersten Versammlung als äußerst positiv.
Mit lediglich drei Punkten Rückstand auf die Aufstiegsplätze bekräftigte Görlich das Ziel des Aufstiegs in einem mitreißenden Vortrag. Er erklärte: „Samstag, 15.30 Uhr, Olympiastadion. Dafür lohnt sich alles. Das ist unser Ziel! Kann Hertha BSC seinen Rekord im Olympiastadion brechen?“
Seine Rede erhielt stehende Ovationen, jedoch nur von den verbliebenen Mitgliedern, da der Großteil der ursprünglich rund 1300 Anwesenden bereits vor Görlichs Auftritt nach der Abstimmung über einen Antrag auf hybride Mitgliederversammlungen gegangen war. Der Antrag wurde abgelehnt, was auch die Möglichkeit ausschloss, dass alle Mitglieder künftig online an Abstimmungen teilnehmen können. Präsident Drescher hatte den Antrag von Tagesordnungspunkt 17 auf Punkt 4 vorgezogen.
Die Ostkurve hatte im Vorfeld betont: „Eine Mitgliederversammlung ist kein Livestream, kein Chatfenster, kein Klick auf ‘Teilnehmen‘. Sie ist der Moment, in dem wir uns in die Augen sehen, in dem Widerspruch und Zustimmung fühlbar werden.“
Für viele Mitglieder war die Versammlung jedoch zu lang, und nach der Abstimmung verließen viele den Raum. Die verbliebenen 650 Mitglieder in der Halle reagierten jedoch begeistert auf Görlichs Worte: „Ich habe meine Entscheidung keine Sekunde bereut – ich finde es einfach geil hier!“
Ein weiterer Grund zur Freude war die Bekanntgabe eines neuen Mitgliederrekords: Vizepräsidentin Anne Noske verkündete, dass Hertha nun 60.620 Mitglieder zählt, was ein starkes Zeichen für das Wachstum der Hertha-Familie darstellt. Hertha BSC: Aufschwung in der 2. Liga und der Blick auf die Spitze
Allerdings scheint die Zahlungsbereitschaft der Mitglieder nicht ganz so ausgeprägt zu sein. Laut Ralf Thaeter, einem Präsidiumsmitglied, stehen dem Verein noch rund 800.000 Euro an offenen Beiträgen aus. Thaeter appellierte an die Mitglieder, ihre Beiträge schnellstmöglich zu begleichen.
Nach fast sieben Stunden endete die Versammlung, die für Hertha BSC ungewohnt ruhig verlief.
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Bildquelle: Depositphotos