Hertha BSC plant, die Serie von vier Pflichtspielsiegen ohne Gegentor am Freitag im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig (Platz 16) auszubauen. Trainer Stefan Leitl (48) zeigt sich optimistisch vor dem Spiel.
Ein Grund für die positive Stimmung ist die schrumpfende Verletztenliste. Besonders erfreulich ist, dass Hertha-Kapitän Fabian Reese (2 Tore und 5 Vorlagen) sowie Spielmacher Michael Cuisance (2 Tore und 2 Vorlagen) am Mittwoch als einsatzbereit gemeldet wurden.
Reese hatte sich am Montag im Training am rechten Knie verletzt, während Cuisance eine Verletzung am rechten Knöchel erlitt. Leitl äußerte sich dazu: „Klar haben wir uns den Wochenanfang etwas anders vorgestellt, aber beiden Spielern geht es gut.“
Gegen Braunschweig werden vor voraussichtlich 45.000 Zuschauern jedoch John Brooks (Sprunggelenk), Leon Jensen (Faserriss) und Kennet Eichhorn (5. Gelbe Karte) fehlen. Auch die Rückkehrer Dawid Kownacki (Faserriss) und Pascal Klemens (Syndesmose) stehen noch nicht im Kader, tragen jedoch zur positiven Stimmung im Training bei: „Unsere Verletztenliste wird kürzer, das steigert die Intensität im Training. Das tut uns gut.“
Der Gegner aus Braunschweig weckt bei Leitl zudem positive Erinnerungen. Im vierten Spiel nach seinem Amtsantritt feierte er am 16. März dieses Jahres bei den Niedersachsen den ersten Sieg mit Hertha – ein eindrucksvolles 5:1, das von seiner Familie auf der Tribüne begeistert verfolgt wurde.
Leitl erinnerte sich: „Das war ein ganz wichtiges Spiel für uns. Der Spirit war großartig, dieses Spiel hat uns einen Push gegeben, den wir auch brauchten, um die Liga zu halten.“ Seitdem hat Hertha eine Reihe von Siegen erzielt.
Ob seine Familie auch diesmal gegen Braunschweig als Glücksbringer anwesend sein wird? Leitl lächelt: „Meine Familie ist wieder dabei. Sie ist regelmäßig da!“
Bildquelle: Pexels / Bo Stevens