Die Eisbären Berlin haben das torreiche Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga gegen den ERC Ingolstadt verloren. Der amtierende deutsche Meister musste sich nach einer frühen 2:0-Führung am Ende mit 5:8 (2:3, 2:2, 1:3) geschlagen geben.
Yannick Veilleux trug mit zwei Toren zum Ergebnis bei. Zudem trafen Markus Vikingstad, Frederik Tiffels und Liam Kirk für die Hauptstädter.
Entwicklung des Spiels
Die Berliner kassierten vier Gegentore in Unterzahl. Vor 4.346 Zuschauern in der Ingolstädter Saturn-Arena gelang den Gästen ein Blitzstart: Vikingstad erzielte bereits nach 68 Sekunden das erste Tor, gefolgt von Tiffels, der den Vorsprung kurz darauf ausbaute (4.). Allerdings brachten sich die Berliner durch Zeitstrafen aus dem Rhythmus. Die Hausherren nutzten ihre ersten beiden Überzahlgelegenheiten, was zur Ausgleichsphase führte: Kenny Agostino (7.) und Peter Abbandonato (9.) sorgten für den Gleichstand. Kurz darauf brachte Austen Keating Ingolstadt sogar in Führung (10.).
Spannende Wendepunkte
Im zweiten Drittel konnte Veilleux den Ausgleich erzielen (29.). Alex Breton konterte mit dem dritten Powerplay-Treffer der Ingolstädter (30.). Doch auch die Eisbären verwandelten eine Überzahlsituation: Veilleux traf ein zweites Mal (35.). Breton erzielte allerdings das 5:4 für die Gastgeber vor der zweiten Drittelpause (39.).
Im Schlussabschnitt gelang es Kirk, für die Berliner erneut auszugleichen (47.), jedoch entschieden später Riley Barber (49.), Riley Sheen im Powerplay (50.) und erneut Keating (60.) das Spiel zu Gunsten der Gastgeber.
Diese Niederlage stellt einen Rückschlag für die Eisbären dar, die sich im Verlauf der Saison weiter behaupten wollen.