„Mit der breiten Kooperation schaffen wir eine einzigartige ressortübergreifende Zusammenarbeit für mehr Gesundheit in benachteiligten Stadtteilen“, erklärten die Partner der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) im Zuge ihres Beitritts zum Gemeinschaftsprogramm „Gesund in Berlin – Stadtteile im Blick“ (GiB).
Am 18. Dezember 2025 wurde das Unterschriftsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Somit ist die SenMVKU nun offiziell Teil des Programms, das bereits seit dem 1. Juli 2025 aktiv ist. Die Kooperation zielt darauf ab, die Gesundheit, ökologische Vielfalt und den sozialen Zusammenhalt in Berlins sozial benachteiligten Quartieren zu fördern. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden von verschiedenen Staatssekretären sowie Vertretern der Gesundheitsorganisationen unterzeichnet.
Förderung von Gesundheitsprojekten in benachteiligten Stadtteilen
Das seit 2021 bestehende Förderprogramm hat das Ziel, gesundheitsbezogene Projekte für vulnerable Zielgruppen in diesen Quartieren zu unterstützen. „Wir bringen damit die Themen Gesundheitsförderung, Stadtentwicklung, soziale Teilhabe und ökologische Vielfalt zusammen und stärken damit die Lebensqualität in den Quartieren“, so die Partner der Initiative.
In der bisherigen Förderperiode konnte GiB mehr als 50 Einrichtungen in Berlin in ihren gesundheitsfördernden Aktivitäten unterstützen. Die Evaluation des Programms hat zur Weiterentwicklung und zum Ausbau der Initiative für die Förderperiode 2025-2028 geführt.
Staatssekretäre betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit
Ellen Haußdörfer, Staatssekretärin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, bemerkte: „Durch eine gelingende ressortübergreifende und kassenübergreifende Zusammenarbeit schaffen wir nachhaltige Strukturen, die gesundheitliche Chancengerechtigkeit stärken.“
Stephan Machulik, Staatssekretär für Stadtentwicklung, ergänzte: „Lebenswerte Quartiere entstehen dort, wo Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und soziale Teilhabe zusammengedacht werden.“ Andreas Kraus, Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, wies darauf hin, dass die Zusammenarbeit neue Wege eröffnet, um gesunde Lebensbedingungen in Berlin zu schaffen.
Rebecca Zeljar von der ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit Berlin erklärte, dass das Programm „Gesund in Berlin – Stadtteile im Blick“ seit 2021 gezielt die Gesundheitschancen in sozial benachteiligten Quartieren verbessert. „Wir setzen uns weiterhin engagiert für die Stärkung gesundheitsfördernder Strukturen ein“, so Zeljar.
Mit dieser Initiative wird deutlich, dass eine umfassende Zusammenarbeit notwendig ist, um den Zugang zu einer gesundheitsfördernden Umgebung für alle Bürger zu sichern.