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Jetzt: Pal Dardai verlässt Hertha BSC und wechselt nach Ungarn

Pal Dardai steht nicht mehr im Dienst von Hertha BSC. Der 49-Jährige wird den Fußball-Zweitligisten verlassen und tritt die Position des Head of Football beim…

Jetzt: Pal Dardai verlässt Hertha BSC und wechselt nach Ungarn

Pal Dardai steht nicht mehr im Dienst von Hertha BSC. Der 49-Jährige wird den Fußball-Zweitligisten verlassen und tritt die Position des Head of Football beim ungarischen Erstligisten Újpest FC an. Diese Mitteilung gaben die Berliner am Donnerstagnachmittag bekannt.

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Der frühere Cheftrainer von Hertha BSC war vor eineinhalb Jahren aus seiner Funktion entlassen worden und hatte zuletzt als Scout im osteuropäischen Raum sowie als Markenbotschafter gearbeitet.

Karriere und Verdienste bei Hertha BSC

Dardai ist seit 1997 mit dem Hauptstadtklub verbunden. Er wechselte damals als 20-Jähriger aus Budapest nach Berlin. Bis 2011 absolvierte er 286 Spiele in der 1. Bundesliga für Hertha BSC und hält damit den Rekord, die meisten Partien für den Verein gespielt zu haben.

Nach seiner aktiven Karriere war Dardai zunächst in der Nachwuchs-Akademie des Klubs tätig. 2015 übernahm er nach einer kurzen Amtszeit als ungarischer Nationalcoach zum ersten Mal den Cheftrainerposten. Seine erste Amtszeit endete 2019, gefolgt von zwei weiteren Amtszeiten, zuletzt von April 2023 bis Juni 2024.

Ehrung als Fahnenträger

In einer Pressemitteilung kündigte der Verein an, Dardai werde bei Hertha BSC als Fahnenträger fungieren. Mit diesem Titel würdigt der Zweitligist seine bedeutendsten Spieler- und Trainerlegenden. Diese Ehrung wurde vor fast vier Jahren unter dem ehemaligen Manager Fredi Bobic ins Leben gerufen. Zu den bisherigen Fahnenträgern zählen unter anderem Axel Kruse, Gabor Kiraly und Marko Rehmer, zuletzt wurde Marcelinho in diese Rolle berufen.

Der Geschäftsführer von Hertha, Peter Görlich, betonte, Dardai genieße „durch seine Verdienste um unseren Verein den allergrößten Respekt“ und wünschte ihm viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe.

Dardai selbst äußerte sich mit den Worten: „Ich bin und bleibe ein Herthaner, dieser Verein ist meine Familie“, und verband dies mit den besten Wünschen für die Zukunft des Klubs.

Bildquelle: Shutterstock

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