Die Basketballer von Alba Berlin haben sich den Sieg in Gruppe B der Champions League gesichert. Den letzten noch nötigen Erfolg holte sich der Bundesligist am Dienstagabend daheim vor 8.965 Zuschauern gegen das aserbaidschanische Team BC Sabah deutlich mit 106:82 (42:46). Damit vermeidet Alba die Play-Ins und steht direkt in den Top 16. Beste Berliner Werfer waren Moses Wood mit 17 und Norris Agbakoko mit 16 Punkten.
Neben dem verletzten Spielmacher Martin Hermannsson fehlte Trainer Pedro Calles auch noch Kapitän Jonas Mattisseck aus persönlichen Gründen. Die Gäste machten von Beginn an klar, dass es für sie noch um ein Weiterkommen geht. Alba offenbarte dabei Probleme in der Defensive. Zu oft konnte Sabah zu einfach zum Korb ziehen. Die Partie blieb jedoch zunächst ausgeglichen.
Alba dreht die Partie nach der Halbzeit
Im zweiten Viertel agierte Alba dann zumindest unter dem Korb konzentrierter, leistete sich aber einige unnötige Ballverluste. Plötzlich trafen die Gäste auch ihre Distanzwürfe – im Gegensatz zu Alba: Von der Dreierlinie fanden in der ersten Hälfte nur drei Würfe von 16 Versuchen den Weg in den Korb. So wuchs der Berliner Rückstand zeitweise auf acht Punkte an (30:38).
Alba kam dann jedoch komplett ausgewechselt aus der Kabine. Deutlich aggressiver in der Defensive ließen die Berliner den Gästen kaum noch gute Abschlüsse zu und schafften einige Ballgewinne. So lief es gegen nun müder werdende Gäste auch offensiv besser. Mit einem 24:5-Lauf im dritten Viertel drehte Alba die Partie (66:51) und feierte doch einen souveränen Erfolg.
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