Toni Leistner, Abwehrchef von Hertha BSC, hat erklärt, dass seine Fußball-Karriere bei dem Verein enden wird. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und es bleibt abzuwarten, ob der 35-Jährige eine Verlängerung in Betracht zieht. „Hertha BSC wird auf jeden Fall mein letzter Klub sein“, äußerte Leistner gegenüber der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ und schloss eine Rückkehr zu seinem früheren Verein Dynamo Dresden aus. Er begründete dies mit seiner Skepsis gegenüber Rückholaktionen, da diese oft nachteilig sein können.
Seit 2023 spielt der Innenverteidiger für die Berliner. Ob er seinen auslaufenden Vertrag verlängern wird, kann er derzeit nicht sagen. „Jetzt gerade fühlt der Körper sich gut an. Es kann am Saisonende aber schon wieder ganz anders aussehen. Aber ich habe das mit dem Verein so kommuniziert, dass wir das immer erst am Saisonende besprechen“, berichtete der Hertha-Profi.
Ein möglicher Aufstieg in die Bundesliga könnte Leistners Entscheidung beeinflussen. Nach einer Siegesserie in der vergangenen Woche befindet sich Hertha in unmittelbarer Nähe zu den Aufstiegsplätzen. Ein Sieg am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky und im B.Z.-Liveticker) gegen Eintracht Braunschweig würde die Blau-Weißen vorübergehend auf Platz vier bringen.
Leistner bezeichnete die aktuelle Phase als eine der schönsten und erfolgreichsten Zeiten seiner Karriere, nachdem die Mannschaft in vier Pflichtspielen in Folge ohne Gegentor blieb. Er betonte, dass es großen Spaß mache, immer wieder zu zeigen, dass man zu Null spielen könne. Leistner ist nicht nur Stammspieler, sondern auch Führungspersönlichkeit bei Hertha, da er in allen zwölf Liga-Spielen über mindestens 90 Minuten auf dem Platz stand.
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