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Spätakt im Berliner Duell
Der Schock für die Frankfurterinnen ereignete sich in der 89. Minute: Der Ball prallte der Schweizerin Noemi Ivelj nach einer Flanke im eigenen Strafraum an den Arm. Der verhängte Elfmeter wurde zunächst von Eintracht-Keeperin Altenburg pariert, doch den Nachschuss verwandelte Hipp zum späten Ausgleich für Union Berlin. Das 2:2 stellte das Endergebnis in diesem Montagsspiel der Frauen-Bundesliga dar.
Frankfurt verpasst den Sieg
Der Assist von Géraldine Reuteler reicht den Hessinnen nicht für den Sieg: Die Nati-Offensivspielerin spielte den Ball beim Konter zu Teamkollegin Remina Chiba. Diese nutzte die Vorlage in der 76. Minute für das zwischenzeitliche 2:1 der Gäste. Dies war eine nahezu sofortige Antwort auf den ersten Ausgleichstreffer von Steuerwald in der 71. Minute. Zuvor hatte Frankfurt seit dem 1:0 durch Freigang in der 13. Minute geführt, auch bedingt durch einen verschossenen Elfmeter des Heimteams, der in der 52. Minute an den Pfosten ging.
Tabellenkonsequenzen für beide Teams
Durch den späten Gegentreffer verpasst es die Eintracht, die von Nadine Riesen während der gesamten Partie auf der Bank beobachtet wurde, den fünftplatzierten Bayer Leverkusen hinter sich zu lassen. Union, unterstützt von der Schweizer Ersatztorhüterin Nadine Böhi, kann sich der Abstiegszone um einen weiteren Punkt nähern.
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