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Warum Hertha BSC gegen Bielefeld die 30 Punkte anstrebt

2. Fußball-Bundesliga Hertha vor Bielefeld und den 30 Punkten Zum Jahresabschluss empfängt Hertha BSC am Freitag ab 18:30 Uhr Arminia Bielefeld. Trainer Stefan Leitl muss…

Warum Hertha BSC gegen Bielefeld die 30 Punkte anstrebt

2. Fußball-Bundesliga

Hertha vor Bielefeld und den 30 Punkten

  • Zum Jahresabschluss empfängt Hertha BSC am Freitag ab 18:30 Uhr Arminia Bielefeld.
  • Trainer Stefan Leitl muss kurzfristig auf Offensivspieler Maurice Krattenmacher verzichten.
  • Es handelt sich um das Duell zweier formschwacher Teams: Hertha wartet seit zwei und Bielefeld seit vier Spielen auf einen Sieg.

Eine Zahl, die derzeit bei Hertha BSC von großer Bedeutung ist: 30.
„Um im oberen Tabellendrittel zu verbleiben, sind diese 30 Punkte unerlässlich“, erklärte Trainer Stefan Leitl während der Pressekonferenz vor dem Spieltag. Auch Vize-Kapitän Toni Leistner betonte im rbb-Interview: „Wir wollen gegen Bielefeld unbedingt gewinnen, um die 30 Punkte zu erreichen. Das würde eine solide Hinrunde bedeuten.“ Diese Ansprüche erzeugen einen gewissen Druck auf den aktuellen Tabellen-Siebten. Die Frage bleibt: Beeinträchtigt oder motiviert das die Mannschaft?

Fakten zum Spiel

  • Die Gesamtbilanz zwischen beiden Teams ist fast ausgeglichen – Hertha gewann elf, Bielefeld neun Mal. 16 Begegnungen endeten mit einem Unentschieden.
  • In Berlin hingegen hat die Hertha seit langen nicht mehr gegen die Arminia verloren, der letzte Sieg der Bielefelder datiert auf Oktober 1978.
  • Ein positiver Aspekt für die Berliner: Bielefeld rangiert in der Auswärtstabelle mit nur einem Sieg und fünf Punkten auf dem letzten Platz.

Noch nach dem fünften Spieltag war der Aufsteiger auf Platz drei der Liga, mittlerweile sind die Ostwestfalen auf Rang zwölf abgerutscht. „Es war jedem klar, dass wir nicht so weitermachen können wie zu Beginn“, äußerte die Gegner-Expertin Eva-Lotte Bohle. Sie beschreibt die aktuelle Lage als typische Zweitliga-Realität, in der das Team zuletzt „wirklich schlechte Leistungen“ zeigte.

Die „große Warnweste“ wolle sie jedoch trotz eines Vier-Punkte-Vorsprungs auf die Abstiegsplätze noch nicht anlegen, da es andere Teams gibt, die in einer noch prekäreren Situation sind.

Eva-Lotta Bohle (27) ist Journalistin und langjährige Anhängerin von Arminia Bielefeld. Sie ist regelmäßig in den Podcasts „11 Freunde am Abend“ und „Rasenfunk – Ligatour“ zu hören.

„Vor drei Wochen hatten wir die harmonischste Jahreshauptversammlung, die ich je erlebt habe“, erinnerte sich Bohle. Der Klub kann sich mittlerweile über ein leicht positives Eigenkapital freuen, was vor allem dem Erreichen des DFB-Pokalfinales im Vorjahr zu verdanken ist. Die knapp neun Millionen Euro, die in die Vereinskassen flossen, sorgen dafür, dass die Arminia finanziell nicht wie ein typischer Zweitliga-Aufsteiger auftritt.

Auch die Mitgliederzahl boomt: Rund 14.000 neue Mitglieder kamen im letzten Jahr hinzu, insgesamt zählt der Verein nun 29.000 Mitglieder, von denen rund 7.000 am Freitag im Berliner Olympiastadion erwartet werden.

Monju Momuluh hatte mehrere überzeugende Auftritte, so Bohle, die insbesondere vom Tempo des 23-jährigen Rechtsaußen und seinem Mut begeistert ist, sich „viel mit dem Ball zuzutrauen“. Aber auch von Kapitän Mael Corboz (31) hat die Gegner-Expertin hohe Erwartungen: „Er ist zwar kein klassischer Zauberer am Ball, doch was er im Zentrum leistet, ist sehr geordnet und reif.“

Stefan Leitl (Hertha BSC): „Bielefeld könnte gerade eine Phase durchleben, in der sie weniger Punkte sammeln. Dennoch bleibt es ein unangenehmer Gegner, der als Aufsteiger eine starke Runde spielt: sehr diszipliniert, laufstark und mit viel Tempo in der Offensive.“

Mitch Kniat (Arminia Bielefeld): „Ja, es ist eine komplizierte Phase, aber auch typisch für die Saison. Wir müssen konstant ans Limit gehen. (…) Hertha hat einen soliden Plan gegen den Ball und gute Qualität im zentralen Mittelfeld.“

Definitiv ausfallen wird Offensiv-Allrounder Maurice Krattenmacher, der an einer leichten Sprunggelenksverletzung leidet. Stürmer Dawid Kownacki, der im Training einen Schlag auf die Achillessehne abbekommen hatte, steht hingegen zur Verfügung. Abgesehen von den Langzeitverletzten John Anthony Brooks und Leon Jensen sind alle anderen Spieler einsatzbereit.

Herthas mögliche Startelf: Ernst – Gechter, Leistner, Dardai, Karbownik – Seguin, Eichhorn – Reese, Cuisance, Winkler – Schuler

Die Gegner-Expertin: „Ich mache keine Vorhersagen, da ich abergläubisch bin. Dennoch freue ich mich auf ein spannendes Spiel. Zwei starke Defensiv-Reihen möchte vor Weihnachten niemand sehen.“

Der Redaktionstipp: Wegen ihrer Möglichkeiten könnte Hertha gegen Bielefeld das Spiegelbild der Hinrunde zeigen: schleppender Start, dynamischer Mittelteil, durchwachsenes Schlussviertel. Nach gängiger Fußball-Arithmetik könnte dies einen 5:2-Heimsieg ergeben.

Sendung: rbb|24, 17.12.2025, 18:30 Uhr

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