Bericht zum Regionalbahnhof Buch
Es wurde ein Bericht bezüglich des Regionalbahnhofs in Buch erstellt, welcher am 16. Dezember 2025 im Rahmen einer Sitzung des Senats behandelt wurde. Die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, legte die Informationen vor.
Aktuelle Planungssituation
Aktuell ist die Errichtung eines Regionalbahnhofs in Buch nicht in den Verkehrsplanungen des Landes Berlin vorgesehen. Weder im Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr 2030 noch im Nahverkehrsplan 2019–2023 ist ein solcher Halt berücksichtigt. Die Prüfung im Zusammenhang mit dem Nahverkehrsplan 2024–2028 hat ebenfalls keinen Bedarf für die Aufnahme ergeben. Daher sind im Doppelhaushalt 2026/27 keine finanziellen Mittel für weitergehende Untersuchungen eingeplant.
Alternativen zur Anbindung
Zwischen der Landesgrenze und dem Berliner Innenring ist nach derzeitigen Planungsrichtlinien lediglich ein Zwischenhalt des Regionalverkehrs am Turmbahnhof Karower Kreuz vorgesehen. Dieser Standort verspricht einen höheren verkehrlichen Nutzen, da er über bestehende Vorleistungen verfügt und bereits in die Vorplanung des Projekts i2030 – Nahverkehrstangente Nord (NVT Nord) integriert ist.
Geplante Verbesserungen für Buch
Ein möglicher Regionalbahnsteig in Buch, der im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen könnte, wäre weit von den Bushaltestellen entfernt. Zudem würde ein zusätzlicher Halt auf der Stettiner Bahn die Streckenkapazität beeinträchtigen und zu betrieblichen Einschränkungen führen, insbesondere bei eingleisiger Ausfädelung. Stattdessen sind Maßnahmen zur besseren Anbindung Buchs durch eine Verdichtung des S-Bahn-Verkehrs vorgesehen. Ab 2033 sollen mit der S26 drei zusätzliche S-Bahnen pro Stunde verkehren. Zusammen mit dem Projekt NVT Nord wird auch die S8 hinzukommen, was einen Fünf-Minuten-Takt ermöglichen soll.
Kontaktinformation
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Jüdenstr. 1
10178 Berlin
Tel.: (030) 9026-2411
E-Mail an die Pressestelle in der Senatskanzlei
Weitere Informationen
Folgen Sie den Social-Media-Kanälen der Senatskanzlei auf X, Bluesky, Facebook, Instagram, Youtube und Linkedin.