Audio: rbb24 Inforadio | 18.12.2025 | Dorothea Echte | dpa/Soeren Stache
Die A100-Brücke, die über die Mecklenburgische Straße in Berlin-Wilmersdorf führt, bleibt bestehen und wird nicht abgerissen. Dies gaben die Autobahn GmbH des Bundes sowie die Berliner Verkehrsverwaltung am Donnerstag bekannt. Die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke können ohne Vollsperrungen beginnen.
Gutachter haben bekräftigt, dass die beschädigte Bewehrung und Betonkonstruktion in einem Teil der Brücke saniert werden kann. Erste vorbereitende Maßnahmen für die Sanierung wurden bereits eingeleitet. Gleichzeitig soll die Planung für einen Ersatzneubau so schnell wie möglich vorangetrieben werden.
Baustart der neuen Westendbrücke
Im Oktober 2025 wurden im Rahmen einer regulären Untersuchung Mängel an der A100-Brücke festgestellt, darunter eine abblätternde Betonschale und korrodierte Tragbewehrungen.
Um die Brücke zu entlasten, wurden mehrere Fahrstreifen gesperrt, was seitdem zu täglichen Staus auf der A100 führt. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) äußerte sich optimistisch und bezeichnete die Situation als positive Nachricht für Berlin. „Dies zeigt, dass wir mit gezielten Untersuchungen und enger Zusammenarbeit zwischen dem Land Berlin und der Autobahn GmbH schnell tragfähige Lösungen für unsere Infrastruktur finden“, so Bonde.
Ronald Normann, Direktor der Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH, äußerte sich zuversichtlich bezüglich einer zügigen Sanierung. Das Ziel besteht darin, die weiteren Fahrstreifen so schnell wie möglich freizugeben. „Wichtig ist, dass die Arbeiten ohne Vollsperrung beginnen können“, ergänzte Bonde.
Die Brücke wurde im Jahr 1969 errichtet.