Heute fand im Roten Rathaus die zweite Sitzung des Kuratoriums zur Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele statt. Auf der Agenda standen eine erste Bilanz des Kampagnenstarts, der Auftakt der Kieztour sowie ein Bericht des Regierenden Bürgermeisters über seine Reise zu den Olympischen Winterspielen in Mailand.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, betonte: „Spitzensport benötigt verlässliche und professionelle Rahmenbedingungen. Doch der Anfang liegt immer bei unseren Kindern und Jugendlichen – in Schulturnhallen, auf Sportplätzen in den Kiezen und in den örtlichen Vereinen. Berlin kann bereits international mithalten, und um dies zu gewährleisten, werden wir unsere Sportinfrastruktur konsequent weiterentwickeln. Es ist vor allem unsere Aufgabe, jungen Menschen Räume für Bewegung, Gemeinschaft und gesunde Entwicklung zu bieten. Moderne Sportanlagen fördern nicht nur Spitzenathletinnen und -athleten, sondern auch den Breiten- und Vereinssport, in dem Kinder und Jugendliche Teamgeist entwickeln, Talente entdecken und Perspektiven aufbauen. Sie sind ein Gewinn für alle Berlinerinnen und Berliner und leisten einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Berlin hat die besten Voraussetzungen und ein überzeugendes Gesamtkonzept für eine Olympiabewerbung. Wir setzen uns dafür ein, dass jede junge Berlinerin und jeder junge Berliner die Möglichkeit hat, Sport zu erleben – vom ersten Training bis zur Spitze, um unser volles Potenzial auszuschöpfen.“
Die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, äußerte: „Ich freue mich sehr darauf, in der kommenden Woche in Mailand mit unseren Berliner Athletinnen und Athleten mitzufiebern und mich mit ihnen auszutauschen. Die Erfahrungen aus den Wettkämpfen und dem olympischen Miteinander werden wertvolle Impulse für unsere laufende nationale Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele liefern. Mit unserem Berliner Abend am kommenden Mittwoch möchten wir direkt vor Ort für Olympia in unserer internationalen Sport-Hauptstadt werben und dabei die Vertreterinnen und Vertreter des Berliner Sports in den Mittelpunkt stellen. Das ‚Team Berlin‘ ist mit 19 Athletinnen und Athleten eine feste Größe in der deutschen Mannschaft. Dies unterstreicht, wie eng die Spiele und Berlin miteinander verbunden sind – sowohl im Spitzensport als auch im Schul- und Breitensport.“
Der Olympia-Beauftragte für Berlin, Kaweh Niroomand, erklärte: „Der Besuch in Mailand hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft Olympische Spiele entfalten können. Vor Ort war spürbar, wie sehr dieses Ereignis die Menschen begeistert und die gesamte Stadt in seinen Bann zieht – trotz aller kritischen Stimmen, die im Vorfeld geäußert wurden. Genau dieser Spirit macht Olympia so besonders: Er verbindet, schafft Identifikation und bringt Menschen zusammen. Ich bin überzeugt, dass Berlin eine ähnliche Begeisterung entfachen kann, wenn wir die Menschen frühzeitig einbeziehen und glaubwürdig kommunizieren, wofür eine Bewerbung steht. Aus Mailand nehmen wir viele wertvolle Anregungen mit, wie eine Austragung nachhaltig wirken und die Stadt langfristig stärken kann. Diese Erkenntnisse werden wir konkret in unsere weitere Arbeit einfließen lassen.“
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