Am Mittwoch kam es auf der östlichen Sinai-Halbinsel in Ägypten zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem 16 Menschen starben und 28 weitere verletzt wurden, wie das Gesundheitsministerium des Landes berichtete.
Der Unfall ereignete sich auf der beliebten Verbindung zwischen Dahab und Nuweiba an der Ostküste des Südsinai. Sofort nach dem Vorfall wurden zwanzig Rettungsfahrzeuge zum Einsatzort geschickt, um die Verletzten zu betreuen.
Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders Al-Mamlaka sind unter den Opfern zehn Personen aus Jordanien. Der Bus, der insgesamt 43 Fahrgäste beförderte, war auf der Strecke zwischen Dahab und Nuweiba unterwegs, wobei 22 Passagiere aus Jordanien stammten.
Die Behörden teilten mit, dass die Verletzten in medizinische Behandlung kommen, die genaue Unfallursache bleibt jedoch unklar. Die Region ist bekannt für ihre beeindruckende marine Biodiversität, die natürliche Schönheit und die Wanderwege in den Bergen, was sie zu einem beliebten Ziel für Touristen macht.
Verkehrsunfälle sind in Ägypten weit verbreitet und werden häufig rücksichtlosem Fahren, mangelhafter Fahrzeugwartung sowie unzureichender Durchsetzung von Verkehrsregeln zugeschrieben. So kamen im vergangenen Monat bei einem weiteren Unfall im Norden Ägyptens mindestens 18 Menschen ums Leben, darunter viele Jugendliche, als zwei Pick-up-Trucks, die landwirtschaftliche Tagelöhner transportierten, zusammenstießen.
Nach Statistiken starben im vergangenen Jahr in Ägypten nahezu 6.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen, die das Land im Bereich der Verkehrssicherheit zu bewältigen hat.
Quellen: ndtv, At least 21 dead in bus accident in Egypt’s South Sinai | The Canberra Times, aljazeera
Bildquelle: لαçkτδ ‣ Disk. • MP via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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