Nachrichten aus Berlin und der Region

Aktuelles Echo
Zwei Personen nach Beschädigung von Wahlplakaten in Schöneberg festgenommen Zwei Personen nach Beschädigung von Wahlplakaten in Schöneberg festgenommen Vor 47 Minuten Körperverletzung nach versuchtem Trickdiebstahl in Berlin-Mitte Körperverletzung nach versuchtem Trickdiebstahl in Berlin-Mitte Vor 48 Minuten Aktualisierte Empfehlungen zur Corona-Impfung für Risikogruppen Aktualisierte Empfehlungen zur Corona-Impfung für Risikogruppen Vor 2 Stunden Frau stirbt bei Wohnungsbrand in Lichtenrade Frau stirbt bei Wohnungsbrand in Lichtenrade Vor 4 Stunden Polizeieinsatz nach Brandmeldealarm in Hotel führt zu Festnahme Polizeieinsatz nach Brandmeldealarm in Hotel führt zu Festnahme Vor 4 Stunden Wettervorhersage für Berlin am 9. August 2026 Wettervorhersage für Berlin am 9. August 2026 Vor 9 Stunden House-Event 2027 im Dreiländereck: Ticketverfügbarkeit nun eröffnet House-Event 2027 im Dreiländereck: Ticketverfügbarkeit nun eröffnet Vor 15 Stunden Union Berlin: Verletzungssorgen nach Trainingsabbruch von Neuzugang Latte Lath Union Berlin: Verletzungssorgen nach Trainingsabbruch von Neuzugang Latte Lath Vor 23 Stunden Ermittlungen nach Schusswaffeneinsatz in Kreuzberg Ermittlungen nach Schusswaffeneinsatz in Kreuzberg Vor 1 Tag Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall in Rummelsburg verletzt Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall in Rummelsburg verletzt Vor 1 Tag

Mutter schuldig: Tragischer Tod ihrer Tochter durch Haartrockner-Hitze

Eine 28-jährige Mutter wurde schuldig gesprochen, ihre drei Monate alte Tochter durch die Hitze eines Haartrockners schwer verletzt zu haben. Die Jury befand, dass die Verletzungen zum Tod des Babys führten, während die Mutter zuvor Alkohol konsumiert hatte.

Mutter schuldig: Tragischer Tod ihrer Tochter durch Haartrockner-Hitze

Die zentrale Streitfrage in einem aufsehenerregenden Prozess in Peterhead, Aberdeenshire, dreht sich um die Verantwortung einer Mutter, die wegen des Todes ihrer drei Monate alten Tochter Dahlia-Rose durch die Hitze eines Haartrockners verurteilt wurde. Die 28-jährige Courtney Gartshore, die die Anklage der fahrlässigen Tötung bestritt, wurde am siebten Tag des Verfahrens schuldig gesprochen.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Konflikt und Anklage

Die Jury benötigte etwas mehr als eine Stunde, um zu einem einstimmigen Urteil zu gelangen. Gartshore, die während der Urteilsverkündung in Tränen ausbrach, wird im kommenden Monat bestraft. Die Anklage besagte, dass sie ihre Tochter fahrlässig und rücksichtslos der Hitze des Haartrockners ausgesetzt hatte, während Dahlia-Rose sich in ihrer alleinigen Obhut befand. Die schweren Verletzungen des Kindes führten letztendlich zu ihrem Tod.

Positionen der Beteiligten

Im Verlauf des Verfahrens wurde bekannt, dass Gartshore vor dem Vorfall Alkohol konsumiert hatte. Einige der ursprünglich gegen sie erhobenen Anklagen wurden während des Prozesses von der Staatsanwaltschaft fallengelassen. Die Jury hörte auch eine Aufzeichnung eines Notrufs, in dem Gartshore berichtete, dass ihre Tochter während des Schlafs „lila“ geworden sei.

Fakten und Beweise

Die Gerichtsverhandlung offenbarte, dass Dahlia-Rose Verbrennungen auf 18 % ihrer Körperoberfläche erlitten hatte. Zudem wurde das DNA-Material des Babys am Haartrockner gefunden. Ein Sachverständiger, Dr. Timothy Burge, ein Spezialist für Verbrennungen, äußerte jedoch, dass die Hitzeverletzungen möglicherweise nicht die Todesursache gewesen seien. Er stellte fest:

„Es könnte sein, dass sie bereits tot war.“

Reaktionen und Ausblick

Der Staatsanwalt Alan Cameron bezeichnete den Fall als ein „schreckliches, herzzerreißendes Ereignis“. In seiner Schlussrede betonte er, dass nur Gartshore und Dahlia-Rose sich in der Wohnung befunden hätten, was die Verantwortung der Angeklagten unterstrich. Er wies darauf hin, dass die Geschworenen sich nicht von „Mitleid oder Vorurteilen“ leiten lassen sollten und forderte sie auf, Gartshore der fahrlässigen Tötung für schuldig zu befinden.

Der Verteidiger Murray Macara argumentierte, dass die Anklage nicht ausreichend bewiesen habe, dass die Verletzungen die Todesursache waren. Richter Simon Collins bezeichnete den Fall als „störend“ und verschob die Urteilsverkündung auf den 14. August in das High Court in Edinburgh. Gartshore bleibt in Untersuchungshaft.

Nach dem Urteil äußerte sich Det Insp James Callander zu den Auswirkungen des Falls und betonte:

„Kinder sind wehrlos und sollten geschützt werden. Der Tod eines Kindes ist besonders erschütternd, aber der Tod eines Kindes durch die Hand eines Elternteils ist unglaublich verstörend.“


Quellen: bbc

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.