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Kostenvergleich: E-Autos bieten signifikante Einsparungen gegenüber Verbrennern

Die aktuellen Kraftstoffpreise haben den Kostenvorteil von E-Autos stark erhöht. Im März 2026 sind die Antriebskosten für Elektrofahrzeuge im Vergleich zu Benzinern um bis zu 67 Prozent niedriger.

Kostenvergleich: E-Autos bieten signifikante Einsparungen gegenüber Verbrennern
KI-generiert

Kostenvergleich: E-Autos bieten signifikante Einsparungen gegenüber Verbrennern

14.04.2026, 10:25 Uhr

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Die Preise für Kraftstoffe steigen kontinuierlich, was sowohl Benzin- als auch Dieselpreise betrifft. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die Kosten für das Tanken von Elektroautos im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen einen neuen Rekord erreicht haben.

Aktuelle Daten zeigen, dass die Betriebskosten von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu Verbrennern auf einem historischen Tiefstand sind. Im März 2026 lagen die Antriebskosten für ein Elektroauto der Mittel- oder Oberklasse, das zu Hause aufgeladen wird, etwa 67 Prozent unter denen eines Benziners und rund 53 Prozent unter denen eines Dieselautos. Diese Informationen stammen aus einer Analyse des Vergleichsportals Verivox.

Ein ähnlicher Abstand zwischen den Kosten für Elektroautos und Verbrennern wurde zuletzt im März 2022 festgestellt, kurz nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs. Damals beliefen sich die Kosten für 1000 Kilometer mit einem Elektroauto auf durchschnittlich 63 Euro, während die Kosten für Benziner bei 164 Euro und für Diesel bei 111 Euro lagen.

Aktuelle Kraftstoffpreise

Die aktuellen Durchschnittspreise für Kraftstoffe in Deutschland sind wie folgt:

  • Diesel: 2,27 Euro
  • Superbenzin: 2,14 Euro
  • Super E10: 2,09 Euro

Diese Preise spiegeln die Situation an den Tankstellen wider, die zum Zeitpunkt der Datenabfrage geöffnet waren.

Strompreise und Kosten für Elektroautos

Im März 2026 betrug der durchschnittliche Strompreis für Haushalte 31,24 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Ein Elektroauto der Mittel- oder Oberklasse mit einem Verbrauch von 16,9 kWh verursachte somit bei einer monatlichen Fahrleistung von 1.000 km Stromkosten von etwa 53 Euro.

Im Vergleich dazu kostete die gleiche Fahrleistung mit einem Benziner rund 160 Euro und mit einem Diesel etwa 113 Euro. Damit war das Fahren mit einem Elektroauto im März 2026 im Durchschnitt 67 Prozent günstiger als mit einem Benziner und 53 Prozent günstiger als mit einem Diesel. Obwohl ein Liter Diesel im März 2026 mit durchschnittlich 2,16 Euro teurer war als ein Liter Super E10 (2,02 Euro), ist der Verbrauch auf 100 km mit 5,2 Litern deutlich niedriger als der eines Benziners mit 7,9 Litern.

Vorteile der heimischen Wallbox

Um die vollen Kostenvorteile bei den Antriebskosten zu nutzen, ist eine heimische Wallbox empfehlenswert. Ein Vergleich der Strompreise zeigt, dass das Laden mit Haushaltsstrom an der Wallbox (31,24 Cent/kWh) erheblich günstiger ist als das Laden an öffentlichen Ladesäulen, wo die Kosten bei 52 Cent/kWh für Normalladung und 60 Cent/kWh für Schnellladung liegen. Das Laden unterwegs ist somit 66 Prozent (Normalladung) bzw. 92 Prozent (Schnellladung) teurer als zu Hause.

Selbst an teuren Ladesäulen bleibt das Aufladen jedoch günstiger als das Fahren mit einem Verbrenner. So verursachte die Normalladung an einer Ladesäule im März 2025 Stromkosten von 88 Euro für 1000 km, während die Schnellladung 101 Euro kostete. Damit war selbst die teure Schnellladung 37 Prozent günstiger als Benzin und 10 Prozent günstiger als Diesel.

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