In Berlin und Brandenburg sind die Mitarbeiter der Telekom erneut zu einem Streik aufgerufen. Der Ausstand ist für den 7. Mai angesetzt, wie die Gewerkschaft Verdi in einer Mitteilung am Dienstag bekanntgab.
Am Streiktag müssen Kunden mit Einschränkungen rechnen, da die Telekom-Shops geschlossen bleiben werden. Auch die Hotline wird nur eingeschränkt erreichbar sein, und bereits vereinbarte Kundentermine fallen aus. Ab 10 Uhr ist eine Kundgebung am Alexanderplatz 8 in Berlin-Mitte geplant, zu der sich die Streikenden versammeln werden. Bereits Ende April hatten die Beschäftigten ihre Arbeit niedergelegt.
Der Hintergrund für den bevorstehenden Streik ist das Scheitern der zweiten Verhandlungsrunde, in der die Arbeitgeberseite kein Angebot unterbreitet hat. Verdi möchte mit dem Streik den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde erhöhen. Nadine Jüngling, Gewerkschaftssekretärin für die Region Berlin und Brandenburg, bezeichnete die Haltung der Arbeitgeber als „Provokation“ gegenüber den Beschäftigten, auf die mit dem Streik reagiert werden soll.
Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 6,6 Prozent für einen Zeitraum von zwölf Monaten sowie einen jährlichen Mitgliederbonus von 660 Euro. Für Auszubildende und dual Studierende sollen monatlich 120 Euro mehr gezahlt werden, zusätzlich wird ein Bonus von 240 Euro pro Jahr gefordert. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Mai in Potsdam angesetzt. In der Zwischenzeit bleibt auch die wichtige Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin gesperrt, was die Mobilität der Streikenden zusätzlich einschränken könnte.
Zusätzlich sind einige Mercedes-Modelle von Antriebsproblemen betroffen, was in der aktuellen Situation für viele Betroffene ebenfalls eine Herausforderung darstellt.
Quellen: t-online
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Bildquelle: KI generiert