Am 11. Februar 2026 wurden die Änderungsverträge zu den Hochschulverträgen für den Zeitraum von 2025 bis 2028 unterzeichnet. Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra sowie die Präsidentinnen und Präsidenten sowie Rektorinnen und Rektoren der Berliner Hochschulen und Universitäten setzten ihre Unterschriften unter die Vereinbarungen. Diese Unterzeichnung folgte auf intensive Verhandlungen zwischen der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (SenWGP) und den Hochschulleitungen, die auch durch Beschlüsse im Berliner Senat und im Abgeordnetenhaus unterstützt wurden.
Nach den schwierigen Haushaltskonsolidierungen des vergangenen Jahres sehen die neuen Verträge ab 2026 wieder eine planbare Finanzierung für die Hochschulen vor. Ab diesem Jahr sind keine weiteren Kürzungen vorgesehen, stattdessen wird eine Erhöhung der Mittel angestrebt. Zudem wurde vorgesorgt, um Tarifsteigerungen zu berücksichtigen. Erstmals wird das Land Berlin ab 2026 sämtliche Versorgungslasten der Hochschulen übernehmen, wodurch diese von zusätzlichen finanziellen Belastungen entlastet werden. Darüber hinaus konnten 62 Millionen Euro für die Jahre 2027 und 2028 gesichert werden, die den Hochschulen zugutekommen werden.
Ein erheblicher Teil der nicht zweckgebundenen Rücklagen der Hochschulen wird eingesetzt, um die Einsparungen abzufedern. Rund 156 Millionen Euro werden in einem Solidarmodell verwendet, um insbesondere kleinere Hochschulen finanziell zu unterstützen. Die Anpassung der bereitgestellten Mittel wird mit einem nachgelagerten Prozess zur strukturellen Weiterentwicklung des Hochschulsystems verknüpft. Zu diesem Zweck hat die SenWGP eine unabhängige Perspektivkommission eingesetzt, die das Hochschulsystem analysieren und Empfehlungen für die bevorstehenden Umstrukturierungen erarbeiten wird. Zudem setzt neue Impulse für die Entwicklung in Berlin.
Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, äußerte sich zu den unterzeichneten Verträgen: „Heute konnten wir die Änderungsverträge zu den Hochschulverträgen unterzeichnen. Sie geben den Berliner Hochschulen nach einer Phase großer finanzieller Unsicherheit wieder Planungssicherheit und eröffnen ab 2026 neue Spielräume für eine verlässliche Entwicklung. Zugleich will ich ausdrücklich sagen: Die notwendigen Einsparungen und Kürzungen im vergangenen Jahr sind niemandem leichtgefallen. Mir ist bewusst, dass sie von vielen Beschäftigten und Studierenden als Zumutung empfunden wurden – diese Wahrnehmung nehme ich sehr ernst. Umso wichtiger ist es, dass wir nun gemeinsam Verantwortung übernehmen und den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung mit einer fairen, solidarischen und zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Hochschulsystems verbinden. Außerdem sind Aktuell Investitionen und Innovationen für Berlins Mobilität 2026 von großer Bedeutung.
Zusätzlich wird die Förderung des Weizenbaum-Instituts durch den Senat entscheidend sein, um die Forschung in Berlin weiter voranzutreiben. Dies wird durch die Entscheidung, warum der Senat die Förderung des Weizenbaum-Instituts beschließt, untermauert.
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