Andrea Zietzschmann, die Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker, hat entschieden, ihren Vertrag, der im August 2028 endet, nicht erneut zu verlängern.
Der Kultur- und Gesellschaftssenator Stefan Evers äußerte sich zu dieser Entscheidung und hob hervor, dass Zietzschmann seit ihrem Amtsantritt im Jahr 2017 die Stiftung mit außergewöhnlicher strategischer Kompetenz geprägt hat. Er betonte, dass sie die internationale Vernetzung der Institution erheblich gestärkt und die Philharmonie Berlin mit viel Engagement für neue Publikumsschichten geöffnet hat.
Zusammen mit dem Chefdirigenten Kirill Petrenko habe sie die künstlerische Exzellenz eines der bedeutendsten Orchester weltweit gesichert und zur internationalen Strahlkraft der Berliner Philharmoniker beigetragen. Evers bedauert ihren Entschluss, nicht länger im Amt zu bleiben, und hebt hervor, dass die Stiftung eine herausragende Kulturmanagerin verlieren wird, deren Weitblick und Engagement das Profil des Hauses über die Stadtgrenzen hinaus gestärkt haben.
Der Orchestervorstand, vertreten durch Eva-Maria Tomasi und Walter Küssner, würdigte die engagierte Zusammenarbeit mit Zietzschmann und äußerte Dank für ihre bisherige Arbeit. Sie schätzen die Möglichkeit, frühzeitig über ihren Entschluss informiert worden zu sein, was eine sorgfältige Nachfolgeregelung ermöglicht.
Kirill Petrenko, der Chefdirigent, erinnerte sich an die Unterstützung, die er von Zietzschmann seit seinem Amtsantritt erhalten hat. Er lobte ihre Bemühungen, ihm Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit er sich auf seine künstlerische Arbeit konzentrieren kann. Besonders in der herausfordernden Zeit der Pandemie habe sie das Orchester mit sicherer Hand geleitet und auf wechselnde politische Verhältnisse souverän reagiert.
Andrea Zietzschmann selbst reflektierte über ihre Zeit bei den Berliner Philharmonikern und betonte, dass die Zusammenarbeit mit dem Orchester und den engagierten Teams für sie eine unvergessliche Erfahrung war. Sie sieht das Orchester und die Philharmonie gut für die Zukunft aufgestellt und kündigte an, dass es für sie an der Zeit sei, nach elf Jahren im Amt einen neuen Weg zu gehen.
Sie verwies zudem auf die bevorstehende Generalsanierung der Philharmonie im Jahr 2032, die eine Intendanz erfordere, die sich gut in die Materie eingearbeitet hat. Ihr gewählter Zeitpunkt für den Wechsel soll dazu beitragen, dass dieses anspruchsvolle Projekt langfristig begleitet wird. Bis zu ihrem Abschied im Jahr 2028 wird sie sich weiterhin mit vollem Einsatz für das Orchester und die Institution engagieren.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle zur Verfügung, die von Britta Elm geleitet wird.
Quellen: berlin.de, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost
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