Am Freitag, dem 30. Januar 2026, fiel der offizielle Startschuss für die Berliner Kampagne zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Im Velodrom präsentierten der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch, sowie Berlins Olympiabeauftragter Kaweh Niroomand vor etwa 300 Gästen, darunter 150 Kinder, die ersten neun Motive der Kampagne sowie das Logo unter dem Motto „Berlin gewinnt mit Olympia“.
Die Kampagne setzt auf prägnante Botschaften, um zu verdeutlichen, welche Vorteile die Olympischen und Paralympischen Spiele für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger mit sich bringen können. Im Fokus stehen die positiven Auswirkungen auf zukünftige Generationen, die Infrastruktur, die Mobilität, die gelebte Inklusion sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt. Ein zentrales Element der Kampagne ist das Logo, das den Berliner Bären in den Farben der Olympischen Ringe darstellt.
Kommunikationsmaßnahmen und digitale Präsenz
Mit dem Start der Kampagne beginnen auch begleitende Kommunikationsmaßnahmen. Die neun Motive sind ab sofort auf digitalen und analogen Werbeflächen in der gesamten Stadt sowie in sozialen Netzwerken sichtbar. In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Motive veröffentlicht, die mit eindrucksvollen Bildern die Vorfreude auf die Olympischen und Paralympischen Spiele weiter anheizen.
Zusätzlich zur Kampagne wurden heute auch die neue Website www.berlin-olympia.de sowie der Instagram-Kanal @olympia.berlin ins Leben gerufen. Dort können die Bürgerinnen und Bürger Informationen über den Stand der Bewerbung erhalten und den Fortschritt Berlins auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen verfolgen. Das Logo und alle Kampagnenmotive stehen ebenfalls zum Download auf www.berlin-olympia.de bereit.
Chancen für die Zukunft
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, betonte: „Die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele ist eine bedeutende Chance für Berlin und Deutschland. Insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen. Viele von uns haben Olympische Spiele noch nie im eigenen Land erlebt, und mit dieser Bewerbung können wir dem Nachwuchs etwas Einmaliges ermöglichen. Unsere Bewerbung wird mit dem Start der Kampagne nun auch in der Stadt sichtbar. Berlin bringt als internationale Metropole beste Voraussetzungen mit, was auch für den Deutschen Olympischen Sportbund entscheidend ist. Genauso wichtig ist es uns, die Berlinerinnen und Berliner einzubeziehen. Die Kampagne lädt dazu ein, sich zu informieren, mitzudiskutieren und aktiv teilzunehmen.“
Die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, fügte hinzu: „Mit der Kampagne geben wir der Berliner Bewerbung eine klare Struktur. Wir sind in der Lage, internationale Großveranstaltungen auszurichten, einschließlich der Olympischen und Paralympischen Spiele, und wir denken beide gemeinsam. Diese Spiele sind ein Mittel, um dringend benötigte Investitionen in Sportanlagen, Infrastruktur und Mobilität gezielt voranzutreiben. Dabei setzen wir auf bestehende Strukturen und nutzen bis zu 90 Prozent bereits vorhandener Anlagen, wobei Nachhaltigkeit im Vordergrund steht. Als Sportsenatorin ist es mir besonders wichtig, dass die Spiele Impulse für den Breiten- und Leistungssport setzen. Moderne Sportstätten, verbesserte Trainingsbedingungen und neue Bewegungsräume kommen nicht nur dem Spitzensport zugute, sondern vor allem den Berlinerinnen und Berlinern im Alltag. Genau darum geht es bei dieser Bewerbung: um einen langfristigen Mehrwert für die Hauptstadt.“
Ein Versprechen an die Zukunft
Senatorin Katharina Günther-Wünsch erklärte: „Olympische und Paralympische Spiele sind weit mehr als nur ein sportliches Großereignis. Sie sind ein Versprechen für die Zukunft – und diese Zukunft beginnt bei unseren Kindern. Für viele junge Menschen in Berlin wäre es ihr erstes eigenes Olympia, das sie in ihrer Stadt, in ihrem Alltag und gemeinsam mit all den Menschen erleben, die diese Stadt prägen. Dabei geht es um weit mehr als sportliche Wettkämpfe: Es geht um Teilhabe, Vorbilder, Fairness und das Gefühl, Teil von etwas Gemeinsamen zu sein. Mit der Bewerbung Berlins verbinden wir den Anspruch, Kinder und Jugendliche von Anfang an mitzudenken, ihnen zuzuhören und Strukturen zu schaffen, die über die Spiele hinaus wirken – in Bildung, Bewegung und Teilhabe. Wenn wir heute diese Kampagne vorstellen, dann mit einem klaren inneren Leitgedanken: Gebt den Kindern die Spiele – als Einladung, als Haltung und als gemeinsames Versprechen an die kommenden Generationen.“
Der Olympia-Beauftragte für Berlin, Kaweh Niroomand, betonte: „Kampagnen sind dann stark, wenn sie neue Perspektiven eröffnen. Genau das ist der Ansatz von ‚Berlin gewinnt mit Olympia‘. Wir wollen zeigen, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele der gesamten Stadt einen Mehrwert bieten können und nicht nur dem Sport. Die Kampagne erzählt diese Geschichte bewusst nicht mit Floskeln, sondern mit konkreten Gedanken und echten Argumenten. Sie verdeutlicht, warum Olympia eine Chance für zukünftige Generationen darstellt, warum Investitionen in Sportstätten und Infrastruktur sinnvoll sind und warum ein internationales Großereignis besonders gut zu einer weltoffenen, internationalen Metropole wie Berlin passt. Dazu gehört auch der Anspruch, Inklusion sichtbar zu machen und Teilhabe von Anfang an zu berücksichtigen, ganz im Sinne der Olympischen und Paralympischen Spiele. Unser Ziel ist es, dass die Berlinerinnen und Berliner diesen Gedanken aufnehmen und weitertragen. Wenn die Stadt selbst an den Gewinn glaubt, den die Olympischen und Paralympischen Spiele bringen können, wird dies auch nach außen spürbar. Diese Haltung ist ein wesentlicher Bestandteil einer glaubwürdigen und erfolgreichen Bewerbung.“
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