Die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz wurde mit dem Berliner Ausbildungspreis 2026 ausgezeichnet. Diese Ehrung erhielt sie für ihr bemerkenswertes Projekt „Digitalisierung im Schülerpraktikum“. Der Preis, der innovative Ansätze in der beruflichen Ausbildung würdigt, hebt das Engagement für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Ausbildung hervor. Die Übergabe der Auszeichnung fand im Rahmen des Berliner Zukunftstags „PEP & Perspektiven“ durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin statt.
Das Projekt der Senatsverwaltung setzt neue Maßstäbe in der Berufsorientierung. Durch die Digitalisierung der Praktikumsverwaltung wurden moderne, zugängliche und flexible Formate geschaffen, die darauf abzielen, junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu gewinnen. Zu den entwickelten Anwendungen gehören:
- PraktiBER: Eine Plattform zur digitalen Organisation von Praktika.
- PraktiLab: Ein interaktives Lernumfeld für Praktikanten.
- Online-Praktikum: Ein flexibler, digitaler Zugang zur Justiz, der insbesondere in Zeiten von räumlichen oder zeitlichen Einschränkungen neue Möglichkeiten eröffnet.
Das Online-Praktikum verdeutlicht, wie digitale Formate die Berufsorientierung bereichern und den Zugang zur Justiz erleichtern können. Schüler haben die Gelegenheit, die Vielfalt und die Bedeutung der Arbeit in der Justiz als fundamentale Säule des Rechtsstaats kennenzulernen, ohne physisch anwesend sein zu müssen.
Praktika spielen eine entscheidende Rolle bei der Gewinnung von Nachwuchs für die Justizberufe. Sie ermöglichen es Schülern, die Tätigkeiten in der Justiz hautnah zu erleben und sich für eine Karriere in diesem Bereich zu interessieren. Der Einsatz digitaler Werkzeuge, wie E-Learning-Module in simulierten Akten, verbessert die Betreuung der Praktikanten und trägt zur langfristigen Professionalisierung der Ausbildung bei. Praktika fungieren zudem als Erprobungsfeld für innovative und digitale Formate, die durch KI unterstützt werden.
Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz
Pressesprecherin
Isabel Heitz
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Quellen: berlin.de
Bildquelle: Hedieh Rouhi auf Pexels