Bei der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums für die Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele am 11. Dezember 2025 übernahmen der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, den Vorsitz.
In diesem Gremium sind Persönlichkeiten aus den Bereichen Sport, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Sozialem vertreten. Das Kuratorium wird bis Ende September 2026 alle etwa acht Wochen tagen.
Chancen für Berlin
Wegner erklärte: „Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind eine einzigartige Chance für Berlin. Ich bin erfreut darüber, dass wir das Kuratorium in dieser beeindruckenden Breite besetzen konnten. Die Mitglieder bringen wertvolle Erfahrungen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport mit und werden die Berliner Olympiabewerbung fachlich unterstützen und voranbringen. Unser Ziel ist es, die Begeisterung für die Spiele zu entfachen und einen konstruktiven Dialog mit der Berliner Bevölkerung zu führen.“
Engagement für die Stadtgesellschaft
Spranger betonte: „Mit dem Kuratorium verbinden wir unser Konzept Berlin+ mit der Breite der Berliner Stadtgesellschaft. Die Kompetenz und das Engagement der Mitglieder werden dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern den Mehrwert von Olympischen und Paralympischen Spielen näherzubringen, der auf vielen Ebenen unsere Stadt bereichern wird. Wir werden in verschiedenen Bereichen, wie dem Leistungs- und Breiten- sowie Inklusionssport, der städtischen Infrastruktur und im gemeinschaftlichen Erlebnis des Olympischen Sports, profitieren.“
Kaweh Niroomand, der Olympia-Beauftragte für Berlin, fügte hinzu: „Die Gründung des Kuratoriums stellt einen wichtigen Meilenstein für die Bewerbung Berlins dar. Die vielfältige Expertise der Mitglieder ermöglicht es, die Stadtgesellschaft umfassend einzubinden und wird die Entwicklung des Bewerbungskonzepts bereichern.“
Wert der Olympiabewerbung
Malaika Mihambo, Olympiasiegerin und Mitglied des Kuratoriums, äußerte: „Die Olympischen und Paralympischen Spiele haben die besondere Fähigkeit, Menschen über den Sport hinaus zu verbinden. Die Bewerbung bietet Berlin die Möglichkeit, die Werte des Sports in der gesamten Gesellschaft zu fördern. Eine nachhaltige Ausrichtung ist entscheidend, um die Belastungen für die Bevölkerung zu minimieren.“
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