In der Sitzung des Berliner Senats am 14. Juli 2026 wurde ein Zwischenbericht zur Entwicklung eines funktionierenden Systems für das Berlin-Ticket S vorgestellt. Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, legte die Ergebnisse vor.
Der Senat verfolgt das Ziel, eine langfristige, datenschutzkonforme und benutzerfreundliche Lösung für den Nachweis der Berechtigung zum Berlin-Ticket S sowie weiteren Vergünstigungen des Landes Berlin zu schaffen. Das Berlin-Ticket S bietet Menschen mit geringem Einkommen vergünstigte Mobilitätsmöglichkeiten im Tarifbereich Berlin AB und trägt somit zur sozialen Teilhabe bei. Um sicherzustellen, dass Berechtigte weiterhin unkomplizierten Zugang zum Berlin-Ticket S und zu weiteren Vergünstigungen haben, bleibt die bestehende Übergangslösung in Kraft: Leistungsbescheide werden weiterhin als Nachweis für die Berechtigung akzeptiert.
Gleichzeitig arbeitet die Sozialverwaltung an einer neuen digitalen Plattformlösung, die einen einheitlichen, fälschungssicheren und barrierefreien Nachweis der Berechtigung ermöglichen soll. Geplant ist unter anderem die Implementierung eines QR-Codes, der eine digitale Überprüfung der Berechtigungen erlaubt. Langfristig soll die Plattform auch für zusätzliche Vergünstigungen des Landes Berlin nutzbar sein.
Die EU-weite Ausschreibung zur technischen Umsetzung wurde bereits gestartet, und der Zuschlag soll nach aktuellem Stand im Juli 2026 erteilt werden. Die Umsetzung der neuen digitalen Lösung ist für das Jahr 2026 vorgesehen.
Durch die Weiterentwicklung des Berlin-Ticket S möchte der Senat eine verlässliche Unterstützung für Menschen mit geringem Einkommen gewährleisten und gleichzeitig den Zugang zu Mobilität und Teilhabe in Berlin erleichtern. In diesem Zusammenhang ist auch die Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit von Bedeutung.
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Quellen: berlin.de
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