Erster Berliner Familiengipfel 2026: Familienpolitik gemeinsam gestalten
„Wir müssen Familien stärken und ihre Perspektiven in politische Entscheidungen einbeziehen“, betonte Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, zu Beginn des ersten Berliner Familiengipfels. Die Veranstaltung, die heute in Berlin stattfand, brachte Familien, Fachkräfte sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über die Herausforderungen und Lebensrealitäten von Familien in der Hauptstadt zu diskutieren.
Unter dem Motto „Gemeinsam im Dialog – Familien stärken. Zukunft sichern.“ wurde ein Forum geschaffen, in dem die Teilnehmenden über zentrale Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildungsgerechtigkeit und die gesellschaftliche Teilhabe von Alleinerziehenden sprechen konnten. Ziel des Gipfels ist es, die familienpolitischen Maßnahmen Berlins weiterzuentwickeln und Familien aktiv in die politischen Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Ein starkes Signal für familienorientierte Politik
Mit diesem Gipfel setzt Berlin ein klares Zeichen für eine moderne und bedarfsgerechte Familienpolitik. Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen in die zukünftige familienpolitische Arbeit des Landes einfließen, insbesondere in die Erstellung des ersten Landesfamilienförderplans. Berlin hat bereits mit dem Familienfördergesetz als erstes Bundesland verbindliche gesetzliche Grundlagen für die Qualität und Weiterentwicklung familienfördernder Angebote geschaffen.
„Familienpolitik ist Zukunftspolitik“, sagte Günther-Wünsch weiter. „Wer Berlin stark machen will, muss Familien stärken. Deshalb wollen wir nicht nur entlasten, sondern auch aktiv die Bedürfnisse der Familien in den Mittelpunkt stellen.“
Dialog zwischen Familien und Fachkräften
Kazım Erdoğan, Vorsitzender des Berliner Beirats für Familienfragen, ergänzte: „Es ist entscheidend, dass wir miteinander ins Gespräch kommen. Gute Familienpolitik entsteht nicht über Familien, sondern mit Familien.“ In Workshops und Dialogformaten erarbeiteten die Teilnehmenden konkrete Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Berliner Familienpolitik.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die zentralen Eindrücke und Ergebnisse im Familienplenum unter der Moderation von Falko Liecke, Staatssekretär für Jugend und Familie, diskutiert und zusammengeführt. Begleitend präsentierten Berliner Beratungs- und Unterstützungsangebote ihre Arbeit auf einem Markt der Möglichkeiten. Zudem boten kreative Mitmachangebote und ein Kulturprogramm Gelegenheiten zum Austausch und zur aktiven Beteiligung.
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sieht in diesem Gipfel einen wichtigen Schritt, um die Bedürfnisse von Familien in Berlin besser zu verstehen und in die politische Agenda zu integrieren. Die Veranstaltung soll als Grundlage für eine zukunftsorientierte Familienpolitik dienen, die den Herausforderungen der kommenden Jahre gerecht wird.
Quellen: berlin.de
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