Nachrichten aus Berlin und der Region

Aktuelles Echo
Entspannung in Stolpe auf Usedom: Ein ruhiges Ziel für Kurzreisen ab Berlin Entspannung in Stolpe auf Usedom: Ein ruhiges Ziel für Kurzreisen ab Berlin Vor 18 Minuten Störungen im ICE-Verkehr zwischen Berlin und München nach Oberleitungsdefekt Störungen im ICE-Verkehr zwischen Berlin und München nach Oberleitungsdefekt Vor 19 Minuten Großer Andrang auf Croissant-Döner in Berlin Großer Andrang auf Croissant-Döner in Berlin Vor 20 Minuten Aperitivo-Festival in Berlin: Italienische Spezialitäten für kurze Zeit Aperitivo-Festival in Berlin: Italienische Spezialitäten für kurze Zeit Vor 21 Minuten Lufthansa-Streik führt zu zahlreichen Flugausfällen am BER Lufthansa-Streik führt zu zahlreichen Flugausfällen am BER Vor 22 Minuten Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Live-Ticker: Ostsee-Drama: Buckelwal in der Wismar-Bucht Vor 29 Minuten Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 59 Minuten Effektive Übungen zur Straffung der Oberarme Effektive Übungen zur Straffung der Oberarme Vor 1 Stunde War das rasante Fahren der Fahrerin nur wegen eines brennenden Kuchens im Ofen? War das rasante Fahren der Fahrerin nur wegen eines brennenden Kuchens im Ofen? Vor 1 Stunde Eröffnung des Weddingmarkts am Leopoldplatz in Berlin Eröffnung des Weddingmarkts am Leopoldplatz in Berlin Vor 3 Stunden

Berliner Kleinsatellit im Rahmen der NASA-Mondmission Artemis 2 eingesetzt

Der Berliner Kleinsatellit „Tacheles“ wurde im Rahmen der Nasa-Mondmission Artemis 2 ausgesetzt, um die Rover-Elektronik unter realen Weltraumbedingungen zu testen. Das Startup „Neurospace“ plant, langfristig autonome Rover zur Monderkundung zu entwickeln.

Berliner Kleinsatellit im Rahmen der NASA-Mondmission Artemis 2 eingesetzt
KI-generiert

Der Kleinsatellit „Tacheles“ des Berliner Unternehmens „Neurospace“ wurde im Rahmen der NASA-Mondmission Artemis 2 in einer Höhe von etwa 40.000 Kilometern ausgesetzt. Dies wurde Anfang April bekannt gegeben. Der Satellit sendete nach seiner Aussetzung Daten zur Erde, wie aus einer Mitteilung der Technischen Universität Berlin hervorgeht. Die Mission stellte einen Rekord auf, da Astronauten noch nie so weit von der Erde entfernt waren.

Das Unternehmen „Neurospace“ interpretiert die erfolgreiche Datenübertragung des Mondrovers als Nachweis dafür, dass es in der Lage ist, innerhalb eines Jahres einen Satelliten für den tiefen Weltraum zu konstruieren. Der Satellit hat die Maße 20 mal 20 mal 30 Zentimeter und beinhaltet die gesamte Elektronik eines geplanten Mondrovers, ergänzt durch Solarpaneele und einen Antrieb, der Edelgas ausstößt.

Ziele des Mondrover-Einsatzes

Irene Selvanathan, die Gründerin von „Neurospace“ und ehemalige Studentin der TU Berlin, erläuterte, dass aufgrund der Mitreise von Astronauten bei Artemis 2 nur Kaltgas als Treibstoff verwendet werden durfte. Dies erhöhte die Sicherheitsanforderungen erheblich. Zudem sind Strahlungssensoren integriert, die die Elektronik bei Überschreitung bestimmter Messwerte automatisch abschalten, um sie vor Schäden zu schützen.

Das Hauptziel des Einsatzes besteht darin, die Elektronik des Rovers unter realen Bedingungen im Weltraum zu testen, insbesondere hinsichtlich ihrer Widerstandsfähigkeit gegen kosmische Strahlung. Langfristig plant „Neurospace“, eine Vielzahl kleiner, autonom operierender Rover auf den Mond zu bringen, die bei der Erkundung und dem Aufbau einer Mondbasis unterstützen sollen. Selvanathan nannte einen möglichen Zeitrahmen von zwei Jahren, vorausgesetzt, die Auswertung der Tacheles-Daten verläuft positiv.

Die Entwicklung des Satelliten wurde mit 1,3 Millionen Euro vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gefördert, während die Gesamtkosten bei 1,8 Millionen Euro lagen. Der Bau fand in einem Reinraum in Berlin-Mitte statt. „Neurospace“ arbeitet eng mit dem Fachbereich Raumfahrttechnik sowie dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Berlin zusammen.

Im Rahmen der Artemis 2-Mission wurden neben Tacheles auch drei weitere Kleinsatelliten aus Südkorea, Saudi-Arabien und Argentinien ausgesetzt. Alle vier Projekte hatten sich auf eine NASA-Ausschreibung für sogenannte CubeSat-Missionen beworben.

Bildquelle: ai-generated-gemini

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.