„Wir blicken mit Zuversicht auf den 26. September“, erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, während der fünften Sitzung des Kuratoriums zur Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Diese fand am Montag, dem 7. September 2026, statt und war geprägt von einem Rückblick auf die bisherigen Fortschritte sowie einem Ausblick auf die bevorstehende Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).
Positive Bilanz der Bewerbung
Das Kuratorium, das seit seiner Gründung im Dezember 2025 aktiv ist, zog eine durchweg positive Bilanz der vergangenen Monate. In der Sitzung wurden die bisherigen Ergebnisse der Bewerbung erörtert und die Erfahrungen der Kuratoriumsmitglieder ausgetauscht. Das Bewerbungsteam gab zudem Einblicke in den Ablauf und die Bewertung der anstehenden Entscheidung des DOSB am 26. September in Baden-Baden sowie in die nächsten Schritte nach diesem Datum.
„Wir sind vor gut einem Jahr mit einem klaren Ziel gestartet: Wir wollen Olympische und Paralympische Spiele nach Berlin holen“, so Wegner weiter. Er betonte, dass ein starkes Konzept für nachhaltige, inklusive und moderne Spiele entwickelt wurde, das breite Unterstützung in der Gesellschaft gefunden hat. „Das Kuratorium hat mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Kultur, Sozialverbänden und Gesellschaft einen wichtigen Beitrag geleistet. Ich danke allen Mitgliedern für ihr großes Engagement“, fügte er hinzu.
Einbindung der Gesellschaft
Die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, hob hervor, dass die Bewerbung von Anfang an nicht isoliert am Schreibtisch entstanden sei. „Wir haben den Sport einbezogen, mit den Berlinerinnen und Berlinern gesprochen und unsere Bezirke mitgenommen“, erklärte sie. Das Kuratorium habe durch seine fachliche und gesellschaftliche Vielfalt dazu beigetragen, die Bewerbung aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und weiterzuentwickeln. „Diese Zusammenarbeit war offen und konstruktiv, geprägt von einem gemeinsamen Ziel“, so Spranger.
Engagement und Zusammenarbeit
Kaweh Niroomand, der Olympia-Beauftragte des Berliner Senats, äußerte sich dankbar über die Fortschritte der letzten Monate. „Wir haben ein tragfähiges Konzept entwickelt, den Profi- und Breitensport mobilisiert und alle zwölf Bezirke besucht“, berichtete er. Das Kuratorium sei nicht nur ein Begleiter, sondern auch ein wichtiger Ratgeber und Impulsgeber gewesen. „Wir haben gemeinsam viel Arbeit in diese Bewerbung gesteckt und sind zuversichtlich, dass sich die Mitglieder des DOSB für Berlin entscheiden werden“, fügte Niroomand hinzu.
Soziale Projekte und Gemeinschaft
Susanne Buss, Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Berlin, betonte die Notwendigkeit gemeinsamer sozialer Projekte. „Visionen müssen her, die die Menschen vereinen und von denen wir alle langfristig profitieren“, sagte sie. Buss unterstützte die Bewerbung von Anfang an, da sie die Werte der Demokratie, Vielfalt und Stärke Berlins repräsentiert. „Es war mir wichtig, alle mitzunehmen, unabhängig von finanziellen Mitteln oder Behinderungen. Darauf können wir stolz sein“, schloss sie.
Quellen: berlin.de, nd, MDR
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