Berliner Zierbrunnen: Saisonstart mit vielen stillen Anlagen
Die Berliner Wasserbetriebe haben die Brunnensaison für das Jahr 2026 eröffnet. Dabei wurde bekannt gegeben, dass 35 der insgesamt 234 Anlagen in der Stadt in diesem Jahr nicht in Betrieb genommen werden. Diese Entscheidung betrifft sowohl Zier- als auch Springbrunnen sowie Fontänen und Wasserläufe, die in elf Bezirken Berlins verteilt sind.
Die schrittweise Inbetriebnahme der Brunnen erfolgt bis Mitte Mai. Zu den Anlagen, die in dieser Saison trocken bleiben, zählen der Weltkugelbrunnen am Breitscheidplatz, auch bekannt als „Wasserklops“, sowie der Brunnen am Strausberger Platz. Laut dem Sprecher der Wasserbetriebe, Stephan Natz, sind die Sanierungsarbeiten an diesen Anlagen aufwendiger als ursprünglich geplant oder sie befinden sich in Baustellen.
Dauerhafte Sanierungen und Wartung
Aktuell befinden sich 50 der 234 Brunnen in einer langfristigen Sanierung. Die Wasserbetriebe sind für den Betrieb, die Reinigung und die Wartung der Brunnen in allen Berliner Bezirken zuständig, mit Ausnahme des Bezirks Mitte. Vor dem Saisonstart werden Reparaturen an Dichtungen, Düsen, Sicherungen und gelegentlich auch an Pumpen durchgeführt. Nach der Inbetriebnahme erfolgt eine tägliche Kontrolle der Brunnen.
Die jährlichen Betriebskosten, einschließlich Strom und Wasser, belaufen sich auf etwa drei Millionen Euro. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat mit 60 Anlagen den größten Bestand an Brunnen, während Marzahn-Hellersdorf mit 38 Wasseranlagen den zweiten Platz einnimmt. Neben den Zierbrunnen betreuen die Wasserbetriebe auch 2.091 Schwengelpumpen, die als Notbrunnen fungieren, sowie 238 Trinkbrunnen. Es wird darauf hingewiesen, dass nur aus den ausdrücklich gekennzeichneten Trinkbrunnen Wasser entnommen werden darf.
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