Der junge Fußballprofi Derry Scherhant hat nach seinem Wechsel von Hertha BSC zum SC Freiburg schnell Fuß gefasst und erfüllt die Erwartungen. In einem Interview spricht der gebürtige Berliner über seine neue Heimat, die besondere Atmosphäre im Breisgau und seine ersten internationalen Erfolge.
Wichtige Erkenntnisse
- Scherhant genießt das ruhigere und entspanntere Leben in Freiburg im Vergleich zu Berlin.
- Er lobt die gute Aufnahme durch die Mannschaft und das harmonische Umfeld beim SC Freiburg.
- Die Integration in die Bundesliga-Mannschaft verlief reibungslos, und er fühlt sich sportlich wohl.
- Er ist dankbar für die Möglichkeiten, die Hertha BSC ihm im Profifußball geboten hat.
- Sein erstes internationales Tor in der Europa League gegen Nizza war ein besonderer Moment.
Ein neues Zuhause in Freiburg
Derry Scherhant beschreibt Freiburg als eine "sehr, sehr schöne Stadt", die im Vergleich zu Berlin deutlich ruhiger und entspannter sei. Die Sonne scheint oft, was besonders in der kälteren Jahreszeit auffällt. Die Umstellung fiel ihm überraschend leicht, da er von der Mannschaft und dem Verein gut aufgenommen wurde. Das gute Klima und die harmonische Stimmung, für die Freiburg bekannt ist, erleichterten ihm den Einstieg erheblich. Selbst als bekannter Fußballprofi kann er in Freiburg relativ unbehelligt durch die Stadt laufen, was er vorher nicht für möglich gehalten hätte.
Sportlicher Erfolg und Teamgeist
Sportlich zeigt sich Scherhant zufrieden mit seinem Einstieg. Er konnte sich schnell in die Mannschaft integrieren und möchte sich weiterhin auf der Bundesliga-Bühne bestmöglich präsentieren. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen gute Leistungen gezeigt, auch wenn in der Liga einige Spiele mehr hätten gewonnen werden können. Die Stärke des Teams liegt in der Geschlossenheit auf dem Platz: "Wir verteidigen alle zusammen, stehen kompakt und haben in der Mannschaft eine gute Atmosphäre." Es gäbe keine Grüppchenbildungen, und die älteren Spieler helfen den jüngeren mit ihrer Erfahrung.
Internationale Ambitionen und Dankbarkeit gegenüber Hertha
Ein besonderer Moment für Scherhant war sein erstes internationales Tor in der Europa League gegen Nizza. "Jeder kleine Junge träumt davon, sich international messen zu dürfen", sagt er stolz. In der Europa League hofft er, dass die Reise "ganz nach oben" geht, auch wenn er sich bewusst ist, dass nach der Liga-Phase jedes Spiel ein K.o.-Spiel ist. Den Abschied von Hertha BSC und seiner Heimatstadt Berlin beschreibt er als "gemischte Gefühle". Er ist dankbar für die Zeit bei Hertha, wo er seine ersten Schritte im Profifußball machen durfte und als Berliner Junge davon träumte, im Olympiastadion zu spielen. Dennoch freut er sich über die Möglichkeit, nun für Freiburg in der Bundesliga und international auflaufen zu können.