Die Eisbären Berlin haben nach einer turbulenten Partie einen knappen Sieg gegen die Nürnberg Ice Tigers errungen. In einem Spiel, das bis zur letzten Sekunde spannend blieb, sicherten sich die Hauptstädter erst im Shootout den elften Sieg in Folge gegen die Franken. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung stand es 4:4.
Key Takeaways
- Die Eisbären Berlin gewannen nach Shootout gegen die Nürnberg Ice Tigers.
- Das Spiel endete nach regulärer Spielzeit und Overtime 4:4.
- Ty Ronning und Liam Kirk erzielten die entscheidenden Treffer im Shootout.
- Berlin zeigte eine starke Anfangsphase, musste aber zwischenzeitlich einem Rückstand hinterherlaufen.
Starker Start der Eisbären, Nürnberg Kämpft Sich Zurück
Die Eisbären Berlin starteten furios in die Partie und gingen durch Marcel Noebels in Überzahl in Führung. Ty Ronning erhöhte später auf 2:0, doch die Nürnberg Ice Tigers zeigten Moral. Noch vor der ersten Pause glichen sie durch Charlie Gerard und Samuel Dove-McFalls zum 2:2 aus.
Im zweiten Drittel gerieten die Berliner nach einer Strafzeit gegen Lean Bergmann mit 3:2 in Rückstand, konnten aber kurz vor der Pause durch Erik Mik erneut ausgleichen. Das Spiel war geprägt von vielen Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Effizienz der Eisbären zu wünschen übrigließ.
Dramatisches Schlussdrittel und Shootout-Entscheidung
Das Schlussdrittel bot weiterhin ein offenes Spiel mit zahlreichen Gelegenheiten. Nürnberg ging zwei Minuten vor Schluss durch Evan Barratt erneut in Führung, doch die Eisbären gaben nicht auf. Nur 61 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Ty Ronning zum umjubelten 4:4-Ausgleich, nachdem der Torhüter der Berliner bereits durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt worden war.
Auch die Overtime brachte keine Entscheidung, sodass das Shootout die Entscheidung bringen musste. Dort bewiesen Ty Ronning und Liam Kirk die besseren Nerven und sicherten den Eisbären den Sieg. Jonas Müller von den Eisbären zeigte sich nach dem Spiel erleichtert: "Wir haben uns gut zurückgekämpft. Beim sechs gegen fünf braucht man ein bisschen Glück. Das haben wir heute gehabt."