Die Eisbären Berlin haben vor der Länderspielpause eine bittere 1:4-Heimniederlage gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven hinnehmen müssen. Trotz anfänglichen Drucks und zahlreicher Chancen konnten die Hauptstädter ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Bremerhaven nutzte seine Gelegenheiten effizient und sicherte sich einen verdienten Sieg in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof.
Das Wichtigste in Kürze:
- Eisbären Berlin verloren ihr letztes Spiel vor der Länderspielpause mit 1:4 gegen Bremerhaven.
- Trotz früher Chancen und Überlegenheit konnten die Berliner ihre Torchancen nicht nutzen.
- Bremerhaven ging durch Tore von Rayan Bettahar und Alexander Friesen in Führung und baute diese im weiteren Verlauf aus.
- Blaine Byron erzielte den einzigen Treffer für die Eisbären.
Ein Spiel der vergebenen Chancen
Die Eisbären Berlin starteten die Partie vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof druckvoll. Frühzeitige Strafzeiten der Gäste aus Bremerhaven boten den Hausherren die Chance, in Überzahl in Führung zu gehen. Doch die Berliner ließen beste Gelegenheiten ungenutzt, was sich rächen sollte.
Rayan Bettahar brachte die Fischtown Pinguins in der 12. Minute mit dem ersten Treffer in Führung. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Alexander Friesen in Überzahl auf 2:0. Nach Wiederbeginn bemühten sich die Eisbären weiterhin, doch die Präzision vor dem gegnerischen Tor fehlte.
Bremerhaven dominiert das Spiel
Nicolas Krämmer baute die Führung der Gäste in der 35. Minute nach einem Konter weiter aus. Zwar konnte Blaine Byron kurz darauf (37.) auf 1:3 verkürzen, doch die Hoffnung auf eine Wende wurde im Schlussabschnitt zerschlagen. Bennet Roßmy machte mit seinem Treffer in der 57. Minute den 4:1-Sieg für Bremerhaven perfekt.
Die Eisbären zeigten sich nach dem Spiel enttäuscht über die verpassten Torchancen und die zahlreichen Fehler, die zu der verdienten Heimpleite führten. Die Niederlage bedeutet, dass die Berliner mit einer negativen Bilanz in die Länderspielpause gehen.