Die beeindruckende Siegesserie der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist am Donnerstagabend in München gerissen. Nach zuletzt sechs Erfolgen in Folge mussten sich die Hauptstädter dem EHC München knapp mit 2:3 geschlagen geben. Das Spiel war geprägt von wechselnden Spielphasen und einem emotionalen Schlagabtausch, bei dem die Eisbären offensiv über weite Strecken zu harmlos agierten.
Key Takeaways
- Die Eisbären Berlin verloren nach sechs Siegen in Folge mit 2:3 gegen den EHC München.
- Das Spiel war wechselhaft, mit wenigen Höhepunkten im ersten Drittel.
- Ty Ronning brachte die Eisbären in Führung, doch München glich durch Tobias Rieder aus.
- Chris DeSousa erzielte den Siegtreffer für die Gastgeber in einem umkämpften Schlussdrittel.
Ein Emotionaler Auftakt und Ein Zähes Erstes Drittel
Das Spiel begann mit einer Ehrung für Münchens Patrick Hager, der sein 1.000. DEL-Spiel absolvierte. Trotz eines druckvolleren Starts der Eisbären, die sich früh ein Schussverhältnis von 6:0 erarbeiteten, konnten sie keine Tore erzielen. Auch die Gastgeber aus München, die eine ungewohnt mittelmäßige Saison spielen, blieben im ersten Drittel torlos.
Spektakuläres Zweites Drittel und Rückstand
Das zweite Drittel nahm schnell Fahrt auf. In der 27. Minute brachte Ty Ronning die Eisbären mit seinem sechsten Saisontor in Führung, maßgeblich vorbereitet durch Frederik Tiffels. Die Münchener ließen sich davon jedoch nicht beirren und glichen in der 32. Minute durch Tobias Rieder aus, nachdem Eisbären-Goalie Jake Hildebrand einen Schuss nicht festhalten konnte. Kurz vor Drittelende drehte Rieder die Partie mit seinem zweiten Treffer zur 2:1-Führung für München, doch Manuel Wiederer konterte prompt zum 2:2-Ausgleich.
DeSousa Trifft zum Sieg, Eisbären Ohne Antwort
Im emotionalen Schlussdrittel brachte ein Foul von Berlins Markus Vikingstad die Eisbären in Unterzahl. Dies nutzte Chris DeSousa kurz vor Ablauf der Strafe zum 3:2-Siegtreffer für die Gastgeber. Anders als im zweiten Drittel fanden die Eisbären keine passende Antwort mehr auf den Rückstand. Trotz Bemühungen und der Unterstützung ihres Goalies Hildebrand, der eine höhere Niederlage verhinderte, konnten sie die knappe 2:3-Niederlage nicht mehr abwenden.