Ein neuerlicher Bombenfund sorgt für Aufregung in Berlin-Neukölln. Am Weigandufer wurde am Mittwoch ein Sprengsatz aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, der umgehend entschärft werden soll.
Dringender Einsatz nach Bombenfund
Die Polizei hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Der Bereich rund um den Fundort ist abgesperrt, und der Sperrkreis wird voraussichtlich auf etwa 300 Meter erweitert, um die Entschärfung des Sprengsatzes zu ermöglichen. Eine genaue Anzahl der betroffen Personen durch die Evakuierung wird derzeit ermittelt.
Details zur Entdeckung des Sprengsatzes
Der etwa 100 Kilogramm schwere Sprengsatz wurde gegen 10:40 Uhr während von Kanalarbeiten im Neuköllner Schifffahrtskanal zwischen der Teupitzer und der Treptower Straße entdeckt. Der Sprengsatz wurde anschließend zum Ufer gebracht, wo er nun entschärft werden soll. Eine Untersuchung durch die Kriminaltechnik ist im Gange.
Langwieriger Evakuierungsprozess
Der Einsatz könnte sich bis in die späten Abendstunden hinziehen, da die Evakuierung in der Regel mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Die Einsatzkräfte müssen sicherstellen, dass alle Anwohner das Gebiet verlassen haben, während auch spezielle Transportmöglichkeiten für mobilitätseingeschränkte Personen organisiert werden. Betroffen sind neben mehreren Wohnhäusern auch soziale Einrichtungen wie Pflegeheime, Schulen und Kindertagesstätten. Die Polizei steht in Kontakt mit dem Bezirk Neukölln sowie der Feuerwehr, um die Situation zu klären und die notwendigen Schritte einzuleiten.
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Quellen: rbb24
Bildquelle: Lear 21 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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