Die Saison für Spargel hat begonnen. Dieses Gemüse harmoniert hervorragend mit traditionellen Gerichten der Berliner Küche. Hier wird ein einfaches Rezept vorgestellt, das leicht nachzukochen ist.
Die Berliner Kartoffelsuppe zählt zu den beliebten Klassikern der regionalen Gastronomie. Im Frühling lässt sie sich unkompliziert mit Spargel verfeinern, insbesondere mit Spargel aus Beelitz.
Ursprünglich stammt die Suppe aus der einfachen Hausmannskost. Kartoffeln waren lange Zeit eine kostengünstige und sättigende Basis, die sich vielseitig kombinieren ließ. Oft wurden zusätzlich Gemüse und Fleischreste verwendet, was zu saisonalen Variationen des Rezepts führte. Besonders im 19. und 20. Jahrhundert war diese Suppe ein fester Bestandteil der Berliner Esskultur.
Die saisonale Variante der Suppe mit Spargel ist ebenso einfach zuzubereiten wie andere traditionelle Gerichte der Hauptstadt. Die benötigten Zutaten für etwa vier Portionen sind:
- 600 Gramm Kartoffeln
- eine Möhre
- ein Stück Sellerie
- eine Zwiebel
- ein Liter Gemüse- oder Fleischbrühe
- 150 Gramm Speck oder Kasseler (optional)
- zwei Würste (Bock- oder Dampfwürste)
- Salz und Pfeffer
- Majoran oder Petersilie
- ein bis zwei Esslöffel Butter oder Öl
- 300–400 Gramm weißer Spargel
Die Zubereitung der Suppe erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst werden die Kartoffeln geschält und in Würfel geschnitten. Auch die Möhre und der Sellerie werden klein geschnitten, während die Zwiebel fein gehackt wird. In einem großen Topf wird Butter oder Öl erhitzt, in dem dann Speck oder Kasseler sowie die Würste angebraten werden.
Im nächsten Schritt kommen die Zwiebeln hinzu, die glasig gedünstet werden. Danach werden die vorbereiteten Kartoffeln und das Gemüse in den Topf gegeben und kurz mit angebraten. Anschließend wird alles mit Brühe aufgegossen und etwa 20 bis 30 Minuten gekocht, bis die Kartoffeln weich sind. Für die Spargelvariante wird der Spargel geschält, in Stücke geschnitten und in den letzten zehn bis 15 Minuten mitgekocht. Während des Kochens sollte die Suppe mit Salz, Pfeffer und Majoran abgeschmeckt werden.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert