Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin informiert über die Stellungnahme des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, anlässlich des 73. Jahrestags des Volksaufstands in der DDR.
Wegner betont, dass der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 einen prägenden Einfluss auf die Geschichte Berlins hat. Er erinnert daran, dass die Freiheit nicht als selbstverständlich angesehen werden kann. Vor 73 Jahren gingen in Ost-Berlin und anderen Städten in Ostdeutschland Tausende auf die Straße, um für ihre Freiheit und Selbstbestimmung zu kämpfen. Was ursprünglich als Protest gegen erhöhte Arbeitsnormen begann, entwickelte sich rasch zu einem Aufstand gegen das Regime der DDR. Dabei verloren mehr als 50 Aufständische ihr Leben, während das SED-Regime etwa 15.000 Menschen inhaftierte und viele unschuldige Bürger zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilte. Die Erinnerung an die Opfer des 17. Juni 1953 soll uns daran erinnern, dass Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung nicht selbstverständlich sind. Wegner bekräftigt, dass die Verteidigung von Demokratie, Freiheit und Frieden gegen innere und äußere Feinde eine Verpflichtung gegenüber den Opfern des Aufstands darstellt.
Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, wird der Regierende Bürgermeister um 10.00 Uhr an einer Kranzniederlegung am Bodendenkmal auf dem Platz des Volksaufstands von 1953 teilnehmen. Dieser Termin ist als Wort-Bild-Termin angesetzt und findet in der Leipziger Straße 124, 10117 Berlin, statt. Eine Anmeldung über das entsprechende Formular für Pressetermine ist bis zum 16. Juni 2026 um 16.00 Uhr erforderlich. Um 11.00 Uhr wird Wegner ein Grußwort bei der Gedenkveranstaltung der Bundesregierung halten, die ebenfalls mit einer Kranzniederlegung verbunden ist. Dieser Termin findet auf dem Friedhof in der Seestraße 92, 13347 Berlin, statt. Auch hier ist eine Anmeldung bis spätestens 16. Juni 2026, 12.00 Uhr, erforderlich.
Für weitere Informationen steht das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind: Jüdenstraße 1, 10178 Berlin, Telefon: (030) 9026-2411. Zudem können Anfragen per E-Mail an die Pressestelle der Senatskanzlei gerichtet werden. Die Senatskanzlei ist auch auf verschiedenen Social-Media-Kanälen aktiv, darunter X, Bluesky, Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn.
Quellen: berlin.de, Tagesspiegel
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