Ein verstecktes Naturparadies bei Berlin
Das Nonnenfließ, ein malerischer Bach im Landkreis Barnim, ist ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Wanderer. Nur eine Stunde nordöstlich von Berlin gelegen, bietet die Region um Eberswalde eine beeindruckende Landschaft, die an ein Mittelgebirge erinnert. Besonders im Frühling zeigt sich das Nonnenfließ von seiner schönsten Seite und zieht zahlreiche Besucher an. Wichtige Bahnstrecke länger gesperrt
Besonderheiten des Nonnenfließes
Das klare Wasser des Nonnenfließes ist die Heimat seltener Fischarten wie der Westgroppe und dem Bachneunauge. Auch verschiedene Vogelarten, darunter Wasseramseln und Gebirgsstelzen, finden hier ideale Lebensbedingungen. An mehreren Stellen haben Biber den Bach durch Dämme in kleine Teiche verwandelt, was zur Artenvielfalt beiträgt.
Historische Relikte entlang des Weges
Der Verlauf des Nonnenfließes erstreckt sich vom Quellgebiet bei Tuchen bis nach Spechthausen, wo es in die Schwärze übergeht. Die Landschaft ist durch die Schmelzwässer der letzten Eiszeit geprägt, die tiefe Rinnen in die Erde gegraben haben. Wanderer, die die Region erkunden, stoßen auf historische Relikte, die an die frühere Papierherstellung in Spechthausen erinnern. Infotafeln entlang des Weges informieren über die industrielle Vergangenheit des Ortes.
Anreise und Wanderwege
Das Nonnenfließ ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Regionalexpress RE3 bringt Ausflügler von Berlin nach Eberswalde, von wo aus Busverbindungen nach Spechthausen bestehen. Autofahrer können an der Bundesstraße B2 parken, direkt gegenüber dem Gasthof „Waldhof Spechthausen“. Für Wanderer stehen zwei Rundwege zur Verfügung: ein sieben Kilometer langer und ein zehn Kilometer langer. Es ist zu beachten, dass die Wege schmal und teilweise steil sind, weshalb gutes Schuhwerk empfohlen wird. Hunde sollten an der Leine geführt werden.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert