Am Dienstag, dem 17. März 2026, versammelten sich rund 120 Gäste im Rathaus Charlottenburg zum gemeinsamen Fastenbrechen, auch bekannt als Iftar. Die Veranstaltung wurde von Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz und dem Beauftragten für Partizipation und Integration, Cem Gömüsay, eröffnet.
Organisiert wurde das Event vom Integrationsbüro des Bezirks in Kooperation mit dem Sudan Club e.V., Zaki e.V. und dem BENN-Team Mierendorffinsel im Rahmen der „Aktionswochen gegen Rassismus“. Unter den Anwesenden befanden sich geflüchtete Personen, Migrant:innen sowie interessierte Nachbarn, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit oder Herkunft.
Das Fastenbrechen stellte die kulturelle Vielfalt und das respektvolle Miteinander im Bezirk in den Vordergrund. Traditionell wurde das Fasten zum Sonnenuntergang mit Datteln und Wasser unterbrochen. Der Künstler Hassan Elmalik sorgte mit seiner Oud für die musikalische Untermalung der Feier und spielte sudanesische Lieder.
„Dieses Fest zeigt, wie bereichernd Vielfalt für unseren Bezirk ist. Das gemeinsame Fastenbrechen verbindet Menschen über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg“, sagte Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz.
Im Einklang mit dem bezirklichen Leitbild, das Vielfalt, kulturelle Offenheit und gegenseitigen Respekt betont, wurde im Foyer des Rathauses erstmals ein Schriftzug „Frohen Ramadan“ installiert. Diese Maßnahme soll die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Traditionen der Gesellschaft sowie der Belegschaft sichtbar würdigen. Auch Beleuchtungen zu Weihnachten und Chanukka sind geplant.
Für weitere Informationen steht das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zur Verfügung:
- Otto-Suhr-Allee 100
- 10585 Berlin
- U-Bahn: U Richard-Wagner-Platz (0.1 km)
- Bus: M45, N7
Bildquelle: A.Savin via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)