Der Gendarmenmarkt in Berlin wird nicht mit weiteren Bäumen oder Sträuchern bepflanzt. Dies wurde von der Umweltverwaltung aufgrund denkmalpflegerischer Vorgaben entschieden.
Nach der Wiedereröffnung des Platzes im März 2025 äußerten Kritiker, dass der Gendarmenmarkt einer „Steinwüste“ gleiche und zu wenig Grünflächen aufweise. Die Umweltverwaltung informierte, dass im Rahmen der Umbauarbeiten drei japanische Schnurbäume sowie drei Magnolien gepflanzt wurden. Weitere Pflanzungen sind aufgrund der strengen denkmalpflegerischen Vorgaben nicht möglich.
Langfristige Begrünung des Gendarmenmarkts
Obwohl keine neuen Bäume gepflanzt werden, soll der Platz langfristig dennoch grüner werden. Die ausgewählten Schnurbäume sind bereits etwa zwölf Jahre alt und sollen in den nächsten 15 bis 18 Jahren eine maximale Kronenbreite von 12 bis 18 Metern erreichen. Zudem gibt es bereits begrünte Bereiche im Norden und Süden des etwa 19.000 Quadratmeter großen Platzes sowie an den beiden Domen.
Christian Gaebler, der Stadtentwicklungs- und Bausenator, wies die Vorwürfe zurück, der Gendarmenmarkt sei eine Steinwüste. Er betonte, dass der Platz als Stadtplatz konzipiert sei und nicht als Stadtpark, jedoch auch über grüne Ecken verfüge, die Ruhe- und Kühlungszonen bieten.
Technische Infrastruktur für Veranstaltungen
Im Zuge der Sanierung des Gendarmenmarkts wurde ein unterirdisches Leitungsnetz von etwa fünf Kilometern für Strom, Wasser und Abwasser installiert. Diese Infrastruktur soll die Durchführung von Veranstaltungen, wie Weihnachtsmärkten und Open-Air-Konzerten, erleichtern.
Quellen: t-online, Berlinecho, De, N-tv, Freiraum-gestalten, Newsroom
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Bildquelle: ai-generated-gemini