In Berlin kam es an einer Bushaltestelle zu einem gewaltsamen Vorfall, bei dem ein Mann einen Fahrgast mit einem Messer attackierte.
Angriff an der Bushaltestelle
Am Donnerstagmorgen, dem 14. Mai 2026, wurde ein 33-jähriger Mann an der Bushaltestelle am U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 5:50 Uhr, als der Täter, ein 36-Jähriger, dem Opfer unvermittelt von hinten in den Nacken stach, während dieses gerade in einen Bus der Linie M41 einsteigen wollte.
Das Opfer brach nach dem Angriff zusammen, während der Täter zunächst fliehen konnte. Der Busfahrer reagierte schnell und alarmierte Polizei sowie Feuerwehr. Der Verletzte erhielt umgehend medizinische Hilfe und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert werden musste. Sein Zustand wird als kritisch beschrieben. Vor der Attacke hatte der Angreifer angeblich um eine Zigarette gebeten.
Weitere Angriffe und Festnahme
Später, gegen 9:35 Uhr, griff der 36-Jährige eine Frau in einem Bus der Linie M29 auf der Pannierstraße an. Er bedrohte sie mit einem Messer und forderte Geld von ihr. Nach diesem Vorfall flüchtete er, konnte jedoch von alarmierten Polizeibeamten an der Pflügerstraße festgenommen werden. Der Mann gibt an, aus Syrien zu stammen und in Damaskus geboren zu sein.
Die Polizei hat ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Weitere Informationen zu dem Vorfall sollen am Freitag veröffentlicht werden. Die Behörden bitten um Hinweise aus der Bevölkerung, die an jede Polizeidienststelle gerichtet werden können.
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Quellen: Bild, stern
Bildquelle: KI generiert