Gestern Abend kam es in Pankow zu einem Vorfall, bei dem ein 18-Jähriger nach einem Streit mit einer Schusswaffe bedroht, gefesselt und ausgeraubt wurde. Nach den bisherigen Ermittlungen betrat der Heranwachsende gegen 22:30 Uhr die Wohnung eines ihm bekannten 17-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus an der Florastraße. Dort wurden ihm von zwei weiteren unbekannten jungen Männern Schläge ins Gesicht versetzt, und er wurde am Rücken sowie an den Beinen getreten, bevor man ihn fesselte.
Das Trio bedrohte ihn anschließend mit einer Schusswaffe, Pfefferspray und einem Messer. Sie forderten eine mittlere dreistellige Summe Bargeld, die der 18-Jährige schließlich aushändigte. In einem günstigen Moment gelang es dem Heranwachsenden, aus der Wohnung zu fliehen und die Polizei zu verständigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos die Wohnung, konnten jedoch die Tatverdächtigen nicht mehr antreffen. Die weiteren Ermittlungen werden von einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) übernommen.
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Quellen: berlin.de, Die Zeit, Berliner Morgenpost
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