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Jetzt: Albrecht Broemme beendet seine Karriere als Krisenmanager in Berlin

Warum zieht es Albrecht Broemme, eine bedeutende Persönlichkeit Berlins, in den Ruhestand? Der 72-Jährige, der in Dortmund geboren wurde, gilt in Berlin als Legende, wenn…

Jetzt: Albrecht Broemme beendet seine Karriere als Krisenmanager in Berlin

Warum zieht es Albrecht Broemme, eine bedeutende Persönlichkeit Berlins, in den Ruhestand? Der 72-Jährige, der in Dortmund geboren wurde, gilt in Berlin als Legende, wenn es darum geht, Krisen zu bewältigen.

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Bereits im Alter von 39 Jahren übernahm Broemme 1992 das Amt des Feuerwehrchefs der Hauptstadt, ein Rekordalter für diesen Posten. Sein Führungsstil unterschied sich signifikant von den seiner Vorgänger; bei großen Einsätzen war er stets persönlich vor Ort und informierte über die aktuelle Lage. Im Jahr 2006 berief ihn der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum Präsidenten des Technischen Hilfswerks.

Rolle als Flüchtlingskoordinator

Ursprünglich hatte Broemme geplant, Ende 2019 in den Ruhestand zu treten, jedoch verhinderten die Corona-Pandemie und der Bedarf an Unterstützung, dass dies geschah. Der Senat beauftragte ihn mit dem Aufbau eines Notfallkrankenhauses auf dem Berliner Messegelände sowie der Einrichtung von Impfzentren. Mit dem Ausbruch des Ukrainekriegs übernahm er die Verantwortung für die Errichtung eines Ankunftszentrums sowie die Unterbringung geflüchteter Menschen.

Sein Vertrag läuft jedoch zum Jahresende aus, da die schwarz-rote Koalition beschlossen hat, keine weiteren Geflüchteten-Unterkünfte über die bestehenden hinaus zu schaffen. Somit wird sein Vertrag nicht verlängert.

Neue Herausforderungen

Trotz seines Rückzugs aus der aktiven Rolle in Berlin bleibt Broemme im Bereich der Krisenbewältigung aktiv. Er hat bereits Pläne für eine kommende Reise nach Palästina, um dort Strukturen für Freiwilligenorganisationen aufzubauen, wie er dem rbb mitteilte. In den letzten Jahren war er in verschiedenen Krisenregionen tätig, wobei ihm insbesondere das Flüchtlingslager in Jordanien sowie die Zerstörungen in Haiti nach dem Erdbeben von 2010 in Erinnerung geblieben sind.

Obwohl Broemme nun mehr Zeit für seine persönlichen Interessen, wie das Cellospielen, haben wird, bleibt abzuwarten, wie sich sein Alltag nach dem Rückzug gestalten wird. Seine ehemalige Funktion wird er jedoch weiterhin aus der Ferne begleiten und in seiner selbsternannten zweiten Heimat auf der griechischen Insel Astypalaia nach Ruhe suchen.

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