Die kostenlose Energieberatung „ZuHaus in Berlin“ wird bis Ende 2027 fortgeführt. Das Projekt, das von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) unterstützt wird, hat in den letzten fünf Jahren nahezu 3.000 Beratungen durchgeführt und trägt maßgeblich zur Wärmewende bei.
Ursprünglich war das Angebot für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern bis Ende 2025 befristet. Nun wird es im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) verlängert. Die Finanzierung erfolgt durch die SenMVKU und basiert auf der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale.
Interessierte können weiterhin kostenlos von zertifizierten Energieberaterinnen und Energieberatern beraten werden. Das Angebot richtet sich an Hausbesitzer, die sich über klimafreundliche Lösungen wie Wärmepumpen oder Photovoltaikanlagen informieren möchten oder Fragen zur Energieeffizienz und energetischen Sanierung haben. Die Umsetzung erfolgt durch die Verbraucherzentrale Berlin.
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, betont: „Das Land Berlin unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer aktiv dabei, Energiesparmaßnahmen und eine klimafreundliche Wärmeversorgung umzusetzen. Energieberatung ist nicht nur kostensparend, sondern auch gut für das Klima. Ich freue mich, dass wir dieses wertvolle Beratungsangebot weiterhin fördern können.“
Markus Kamrad, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin, hebt hervor: „Eigenheime spielen eine entscheidende Rolle im Klimaschutz. Ältere Gebäude haben oft ein hohes Einsparpotenzial beim Energieverbrauch, jedoch besteht häufig Unsicherheit. Es ist erfreulich, dass wir auch in Zukunft unabhängige Beratung anbieten können, um die Wärmewende zu unterstützen.“
Steigende Nachfrage nach Heizungsoptimierung
Ab dem 1. Juli 2026 müssen neue Heizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien oder unvermeidbare Abwärme nutzen. Dies wird voraussichtlich zu einer erhöhten Nachfrage nach fachkundiger Beratung zur Umstellung auf alternative Heizsysteme und zu Förderprogrammen führen. Aktuell ist die Beratung zur Heizungsoptimierung und zum Heizungstausch das am häufigsten nachgefragte Angebot im Rahmen von „ZuHaus in Berlin“.
Das Land Berlin hat sich im Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz (EWG Bln) das Ziel gesetzt, die CO₂-Emissionen bis 2045 um mindestens 95 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Der Gebäudesektor ist derzeit für über 40 Prozent der CO₂-Emissionen in Berlin verantwortlich. Daher spielt die Wärmewende, die sowohl die Senkung des Wärmeverbrauchs als auch die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung umfasst, eine zentrale Rolle im Klimaschutz. Bis spätestens zum 30. Juni 2026 wird der Berliner Senat eine umfassende Wärmeplanung vorlegen. Setzt neue Impulse: Berlin investiert massiv in Klima- und Umweltschutz
Kontaktinformationen
Für weitere Informationen stehen folgende Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
- Pressestelle
- Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
- Tel.: (030) 9025-1090
- Fax: (030) 9025-1091
Pressesprecherin: Petra Nelken
- Tel.: (030) 9025-1092
- Mobil: 0151 70256751
Pressesprecher: Michael Herden
- Tel.: (030) 9025-1096
Für weitere Informationen zur zukünftigen Entwicklung empfehle ich, einen Blick auf Wie geht es weiter mit dem Stadtentwicklungsplan Klima 2.0? zu werfen. Zudem ist es wichtig, die Herausforderungen im Krisenmanagement zu Analyisiere den Stromausfall: Herausforderungen im Berliner Krisenmanagement zu verstehen.
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Bildquelle: Newsflash24