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Kultursenatorin Wedl-Wilson beantragt Entlassung nach Kritik des Rechnungshofs

Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat nach einer Rüge des Berliner Rechnungshofs wegen rechtswidriger Fördermittelvergabe um ihre Entlassung gebeten. Sie reagierte auf den Bericht, der massive Verstöße gegen Antisemitismusförderung aufdeckte.

Kultursenatorin Wedl-Wilson beantragt Entlassung nach Kritik des Rechnungshofs
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Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson hat die Entscheidung getroffen, im Zuge der umstrittenen Vergabe von Fördermitteln zur Bekämpfung von Antisemitismus zurückzutreten. Sie hat den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner um ihre Entlassung gebeten. Diese Maßnahme folgt auf eine Bewertung des Berliner Landesrechnungshofs, der die Förderung mehrerer Projekte in Millionenhöhe als rechtswidrig eingestuft hat.

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Am Donnerstagmorgen reagierte Wedl-Wilson im Abgeordnetenhaus auf den ihr vorliegenden Berichtsentwurf. Sie äußerte den Wunsch, die darin enthaltenen Erwartungen und Empfehlungen zu erfüllen. Auf die Nachfrage des AfD-Abgeordneten Tommy Tabor, wer für die rechtswidrig ausgezahlten Gelder verantwortlich sei, erklärte sie, dass die Verwaltungsvorgänge komplex seien.

Gespräch zwischen Wegner und Wedl-Wilson

Im Anschluss an die Sitzung führten Wegner und Wedl-Wilson ein längeres Gespräch im Abgeordnetenhaus. Berichten zufolge machte Wegner ihr deutlich, dass ein Rücktritt unausweichlich sei. Bereits am Dienstag hatte Wedl-Wilson versucht, den Druck zu mindern, indem sie Staatssekretär Oliver Friederici ohne Angabe von Gründen entließ.

Für Wegner ist dies bereits das zweite Mal, dass er einen neuen Kultursenator ernennen muss. Wedl-Wilson war im Jahr 2025 nach dem Rücktritt von Joe Chialo zur Senatorin ernannt worden.


Quellen: t-online, Tagesspiegel, Juedische-allgemeine, Deutschlandfunk, Der Spiegel, Radiokiepenkerl

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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