Festnahme einer mutmaßlichen Spionin in Berlin
Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin eine Frau festnehmen lassen, die verdächtigt wird, im Auftrag Russlands tätig gewesen zu sein. Die Deutsch-Ukrainerin soll Informationen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt für einen russischen Geheimdienst beschafft haben, wie die Behörde aus Karlsruhe am Mittwoch mitteilte.
Durchsuchungen in mehreren Bundesländern
Am Mittwoch fanden Durchsuchungen in der Wohnung der Tatverdächtigen sowie in den Wohnungen von zwei weiteren Beschuldigten in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Bayern statt. Die beiden anderen Verdächtigen befinden sich derzeit auf freiem Fuß.
Die Festgenommene soll Informationen über Drohnentests, geplante Lieferungen von Drohnen und Standorte der Rüstungsindustrie weitergegeben haben. Hierfür nutzte sie persönliche Kontakte zum Bundesverteidigungsministerium. Zudem wird ihr vorgeworfen, einem Kontaktmann des russischen Geheimdienstes geholfen zu haben, unter falschem Namen an politischen Veranstaltungen teilzunehmen.
Ermittlungen und weitere Schritte
Die Ermittlungen wurden hauptsächlich vom Bundesamt für Verfassungsschutz sowie dem Militärischen Abschirmdienst durchgeführt. Die Frau wird nun einem Haftrichter vorgeführt.
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