An der Rummelsburger Bucht in Berlin wurde Richtfest für das neue "Ocean Berlin" Aquarium gefeiert. Das ambitionierte Projekt, geleitet vom israelischen Unternehmen Coral World, verspricht eine beeindruckende Unterwasserwelt und soll bis Ende 2026 seine Türen für Besucher öffnen. Mit einer erwarteten jährlichen Besucherzahl von rund 700.000 Menschen wird "Ocean Berlin" zu einer bedeutenden neuen Attraktion in der Hauptstadt.
Key Takeaways
- Das "Ocean Berlin" Aquarium feierte Richtfest und soll Ende 2026 eröffnen.
- Es wird sechs verschiedene Ausstellungsbereiche geben, darunter das Rote Meer und die Nordsee.
- Das Hauptozeanbecken wird 7,5 Millionen Liter Wasser fassen, mehr als das frühere Aquadom.
- Besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit, mit extra dicken Acrylglasscheiben.
- Eine Initiative plant Proteste gegen das Projekt.
Ein Blick in die Unterwasserwelt
Das "Ocean Berlin" wird insgesamt sechs thematisch gestaltete Ausstellungsbereiche umfassen. Diese reichen von der faszinierenden Welt des Roten Meeres über lebendige Korallenriffe und geheimnisvolle Mangrovengebiete bis hin zu den karibischen Lagunen und der rauen Nordsee. Insgesamt werden die Becken rund 10 Millionen Liter Wasser beherbergen. Das Herzstück bildet das Ozeanbecken mit einem Fassungsvermögen von 7,5 Millionen Litern, das die Besucher durch einen Acrylglastunnel erleben können.
Sicherheit und Lernerfahrung im Fokus
Nach den Erfahrungen mit dem geplatzten Aquadom im Jahr 2022 wurde bei der Konstruktion des "Ocean Berlin" besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. Die Acrylglasscheiben der Becken sind außergewöhnlich dick und wurden sorgfältig überprüft. Coral World betont, dass "Ocean Berlin" nicht nur ein Ort der Unterhaltung, sondern auch der Bildung sein soll. Ziel ist es, Wissen über die Ökosysteme der Meere zu vermitteln und für deren Schutz zu sensibilisieren.
Protest gegen das Projekt
Trotz der Vorfreude auf die Eröffnung formiert sich auch Widerstand. Eine Initiative aus Anwohnern und Tierschützern plant Proteste gegen das Aquarium. Sie äußern Bedenken, dass solche Einrichtungen zur "Ausplünderung der Meere" beitragen könnten und kritisieren die Haltung von Tieren in Gefangenschaft.