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Romanistin Anita Traninger (FU Berlin) erhält den Berliner Wissenschaftspreis 2025 – Nachwuchspreis geht an Wissenschaftshistorikerin Caterina Schürch (TU Berlin)

Anita Traninger von der FU Berlin erhält den Berliner Wissenschaftspreis 2025 für ihre herausragende literaturwissenschaftliche Forschung, während der Nachwuchspreis an Caterina Schürch von der TU Berlin für ihre innovative Arbeit in der Wissenschaftsgeschichte verliehen wird.

Romanistin Anita Traninger (FU Berlin) erhält den Berliner Wissenschaftspreis 2025 – Nachwuchspreis geht an Wissenschaftshistorikerin Caterina Schürch (TU Berlin)
Allan Feitor auf Pexels

Am Dienstag, den 30. Juni 2026, wird im Festsaal des Roten Rathauses der Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin verliehen. Der Regierende Bürgermeister wird die Auszeichnung überreichen.

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Der Hauptpreis des Berliner Wissenschaftspreises 2025 wird an Professorin Dr. Anita Traninger, eine Romanistin und Rhetorikspezialistin an der Freien Universität Berlin, vergeben. Der Nachwuchspreis geht an Professorin Dr. Caterina Schürch von der Technischen Universität Berlin, die sich auf Wissenschaftsgeschichte spezialisiert hat.

Die Jury würdigt mit der Auszeichnung von Anita Traninger eine Wissenschaftlerin, die als eine der führenden Stimmen in der literaturwissenschaftlichen Forschung zur Frühen Neuzeit anerkannt ist. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte thematische Vielfalt und konzeptionelle Innovationskraft aus. Zudem wird ihr bedeutender Beitrag zur Entwicklung des literaturwissenschaftlichen Exzellenzclusters „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective“ sowie die Gründung des international agierenden Forschungszentrums echo in Berlin gewürdigt, das sie mit Mitteln des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises, den sie 2023 erhielt, ins Leben gerufen hat.

Der Nachwuchspreis honoriert die Leistungen von Caterina Schürch, deren Forschung an der Technischen Universität Berlin neue Einsichten in die Entwicklung und Organisation der modernen Lebenswissenschaften, insbesondere der Biowissenschaften, bietet. Ihre wegweisenden Studien zu den Schnittstellen von Biologie, Physik und Chemie machen die Bereiche sichtbar, aus denen wissenschaftliche Innovationen hervorgehen. Darüber hinaus wird ihr Engagement gewürdigt, wissenschaftliche Arbeitsweisen für ein breiteres Publikum verständlich zu machen und somit das Verständnis für Forschung und deren gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu fördern.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hebt hervor, dass der Berliner Wissenschaftspreis 2025 exemplarisch für die Exzellenz, Innovationskraft und internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts Berlin steht. Die beiden ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen verkörpern diese Stärken und fördern aktiv den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Ihre Arbeiten setzen wichtige Impulse für die Zukunft und verdeutlichen die Relevanz einer offenen, vernetzten Wissenschaft für die Stadt.

Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, betont, dass Anita Traninger als feministische Wissenschaftlerin die Geschlechterforschung in Berlin maßgeblich beeinflusst hat. Ihre geisteswissenschaftliche Forschung wirft Fragen auf, die über ihre Disziplin hinaus von Bedeutung sind. Caterina Schürch zeigt auf, wie Biologie, Chemie und Physik in der Forschungspraxis miteinander verwoben sind und warum das Verständnis dieser Zusammenhänge für die Wissenschaft der Zukunft unerlässlich ist. Beide Wissenschaftlerinnen verdeutlichen, wie wichtig historische Perspektiven sind, um gegenwärtige wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen besser zu begreifen. Zudem stehen sie für eine Wissenschaft, die aktiv den Austausch mit der Öffentlichkeit sucht und neue Ideen in die Gesellschaft trägt.

Der Berliner Wissenschaftspreis wurde erstmals im Jahr 2008 vergeben und würdigt seither jährlich herausragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung. Ausgezeichnet werden exzellente Forschungsarbeiten, die relevante Impulse für aktuelle gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen bieten und in Berlin entwickelt wurden. Der Preis ist mit 40.000 Euro dotiert, die der Institution zugutekommen, an der die herausragende Leistung erbracht wurde.

Zusätzlich zur Verleihung des Berliner Wissenschaftspreises wird auch eine herausragende Leistung im wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet, um innovative Ansätze zu würdigen.

Kontaktinformationen sind beim Presse- und Informationsamt des Landes Berlin erhältlich.

Bildquelle: Allan Feitor auf Pexels

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